Huffpost Germany

Sonntagstrend: Union sinkt in Wählergunst auf 33 Prozent - AfD bei 11 Prozent

Veröffentlicht: Aktualisiert:
MERKEL GABRIEL
Regierungsparteien weiter im Umfragetief - AfD weiter über 10 Prozent | Fabrizio Bensch / Reuters
Drucken
  • Die jüngste Emnid-Umfrage zeigt: Die Regierungsparteien sind weiter im Abwind
  • Die CDU fiel auf 33 Prozent, die SPD liegt weiter bei 22 Prozent
  • Die AfD hält sich konstant über 10 Prozent

Die Union sinkt in der Wählergunst und liegt nach einer Emnid-Umfrage bei nur noch 33 Prozent. Das ist ein Prozentpunkt weniger als vor einer Woche, ergab der Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid wöchentlich für die "Bild am Sonntag“ erhebt.

Auch die AfD verliert einen Punkt und kommt auf 11 Prozent. Einen Zähler zulegen kann dagegen die Linke, die auf 9 Prozent steigt. Die SPD liegt unverändert bei 22 Prozent.

Die Grünen landen erneut bei 13 Prozent. Der FDP würden wie in der Vorwoche 7 Prozent der Wähler ihre Stimme geben. Auf die sonstigen Parteien entfallen 5 Prozent (Plus 1).

Damit setzt sich der Trend der vergangenen Wochen und Monate vorn: Die Regierungsparteien verlieren an Zustimmung in der Bevölkerung.

AfD-Werte bereiten anderen Parteien Sorgen

Besonders die - ungeachtet des Punktverlustes - starken Umfragewerte der AfD sorgen für Unruhe in den anderen Parteien.

Sigmar Gabriel (SPD) warte, seine Partei müsse sich wieder auf ihre Werte besinnen. "Wir müssen unseren Anspruch erneuern, Schutzmacht der kleinen Leute zu sein - das muss unsere Antwort auf das Erstarken des Rechtspopulismus' sein“, sagte Gabriel am Samstag auf dem Landesparteitag der Niedersachsen-SPD in Braunschweig.

Angesichts der jüngsten Wahl-Enttäuschungen verlangt die Mittelstandsvereinigung der Union (MIT) ein schärferes Profil bei CDU und CSU. Staat und Parteien steckten in einer "Vertrauenskrise", viele Bürger sorgten sich durch die Flüchtlingskrise um den Erhalt der staatlichen Ordnung und der sozialen Systeme, erklärte der Wirtschaftsflügel der Unions-Parteien am Samstag nach einer Vorstandsklausur in Bamberg.

Auch auf HuffPost:

Frauke Petrys Ex-Lehrer: Warum ich sie nicht mehr sehen will

Ihr habt auch ein spannendes Thema?
Die Huffington Post ist eine Debattenplattform für alle Perspektiven. Wenn ihr die Diskussion zu politischen oder gesellschaftlichen Themen vorantreiben wollt, schickt eure Idee an unser Blogteam unter blog@huffingtonpost.de.