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William Shakespeare: So durchdacht ist das einzigartige Google Doodle

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WILLIAM SHAKESPEARE
Google erinnert an Shakespeares Tod mit einem Doodle | Google
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William Shakespeare (1564-1616) wird mit einem Google Doodle geehrt - anders als sonst lenkt die Suchmaschine damit den Fokus auf einen, der ohnehin nicht vergessen ist.

Denn Shakespeares Komödien und Tragödien gehören zu den bedeutendsten, am meisten aufgeführten und verfilmten Bühnenstücken der Weltliteratur. Doch warum wird seiner dann am heutigen Samstag gedacht?

Heuter vor 400 Jahren starb der berühmteste Schreiber der Welt

Genau heute vor 400 Jahren, am 23. April 1616, starb der englische Dramatiker und Poet. Daher sieht man heute statt des Google-Logos das Gesicht des Schriftstellers und seinen berühmtesten Werken.

Zu den mehr als 30 Dramen und Komödien aus seiner Feder zählen: "Romeo und Julia", "Hamlet", "Macbeth", "Ein Sommernachtstraum", "Die lustigen Weiber von Windsor", ... - und wer kennt die nicht!

Das Google Doodle zeigt, wie seine Werke als Blasen aus seiner Feder aufsteigen.

Auf der linken Seite:

  • Ganz links die berühmte Szene aus "Hamlet" ("Sein oder nicht Sein, das ist hier die Frage").
  • Darüber "Cäsar" - das Bild zeigt Brutus, der den Tod des Kaisers plant.
  • Daneben das berühmte Taschentuch aus "Othello"
  • Links von Shakespeares Kopf die Balkon-Szene aus "Romeo und Julia"

Auf der rechten Seite:

Der englische Schreiber gilt als der wahrscheinlich bedeutendste Schriftsteller aller Zeiten. Der einzige Schriftsteller, dem eine ähnliche Bedeutung beigemessen wird, ist der griechisch Poet Homer. Seine Werke waren nicht nur für seinen Witz, sondern oft auch für seine sehr deftigen sexuellen Anspielungen bekannt.

Kein Autor wurde so oft gedruckt wie Shakespeare

Nach Schätzungen sollen Shakespeares Werke etwa 2 bis 4 Milliarden Mal gedruckt wurden sein. Häufiger ging nur die Bibel in die Presse. Somit ist er der meistverkaufte Autor aller Zeiten.

Shakespeare starb im Alter von 52 Jahren im Jahr 1616 in Stratford. Die Todesursache ist nicht bekannt. Es wird jedoch vermutet, dass er einer Typhus-Epidemie zum Opfer gefallen sein könnte. Noch auf seinem Grabstein gab der Dichter seinen scharfen Humor zum Besten.

"O guter Freund, um Jesu Willen grabe nicht
im Staube, der hier eingeschlossen liegt.
Gesegnet sei, wer schonet diese Steine,
und verflucht sei, wer bewegt meine Gebeine."

Shakespears Werke können übrigens kostenlos aus dem Internet heruntergeladen werden. Auf der Website des Projekt Gutenberg stehen sie zum Download bereit.

Den Todestag teilt sich Shakespeare übrigens mit einem anderen literarischen Genie: Cervantes, der Autor von "Don Quijote".

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