LIFESTYLE
17/04/2016 18:19 CEST | Aktualisiert 28/04/2016 16:21 CEST

Sie sind die ersten Siebenlinge, die überlebt haben. So sehen sie heute aus

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Die Siebenlinge an ihrem ersten Geburtstag.

Dass Kinder das Leben ihrer Eltern auf den Kopf stellen, ist oft der Fall. Doch bei den McCaugheys geschah das auf einem etwas anderen Level.

Am 18. November 1997 erblickten Kenny, Kelsey, Natalie, Brandon, Alexis, Nathan und Joel in Carlisle das Licht der Welt. Über dieses Ereignis berichteten Medien in aller Welt - denn es waren die ersten Siebenlinge dieser Welt.

Mutter Bobbi nahm Hormonpillen, bevor sie schwanger wurde. Als sie erfuhr, dass es Siebenlinge waren, rieten ihr die Ärzte, nicht alle Kinder auszutragen. Doch das Paar lehnte es ab, sich auch nur gegen eines ihrer Kinder zu entscheiden.

Ob die Babys überleben würden, war in den ersten Tagen nach der Geburt nicht sicher. Glücklicherweise haben es alle geschafft. Im vergangenen Jahr feierten die Siebenlinge ihren 18. Geburtstag.

Aber was machen die McCaughey-Kinder heute?

mccaughey

Brandon, Alexis, Joel, and Nathan sind von links nach rechts in der zweiten Reihe zu sehen. In der ersten Reihe sitzen von rechts nach links Vater Kenny Sr., Kenny Jr., Kelsey, Natalie und ihre Mutter Bobbi. Und die Eltern haben allen Grund, stolz zu sein:

Natalie ist eine vielversprechende Studentin, die es liebt, zu lernen. Brandon mag Wrestling und wird als "stur und stark" beschrieben.

Kelsey wog bei ihrer Geburt am wenigsten von allen - heute ist sie begeisterte Fußballspielerin. Kenny Jr. - der "Klassenclown" - wird als lustig beschrieben. Er ist wohl derjenige in der Familie, der kein Blatt vor den Mund nimmt.

Alexis, die an zerebraler Kinderlähmung leidet, ist Mitglied bei den Cheerleadern und will später Lehrerin werden. Auch Nathan hat zerebrale Kinderlähmung. Er möchte später eine Karriere in der Wissenschaft einschlagen.


Kindern helfen

Seit Jahren schon warnen Experten, dass allein in Deutschland jedes fünfte Kind in Armut lebt. Viel schwieriger noch die Situation von Kindern in Südeuropa, Afrika oder Südasien. Doch was fehlt ihnen wirklich? Wie kann man ihnen wirkungsvoll helfen?

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterstützen kann.

Viele Kinder in Deutschland sind so arm, dass ihre Eltern sich nicht einmal eine warme Mahlzeit leisten können. Ihnen hilft das Deutsche Kinderhilfswerk mit Kinderhäusern. Hier können die Kinder in Ruhe essen, Hausaufgaben machen und sogar an Kochkursen teilnehmen. Das ist nur mit Spenden möglich.

Die Wirtschaftskrise in Griechenland trifft Kinder ganz besonders. Der Verein KRASS e.V.“möchte den Kindern in Athen und wo immer möglich in Griechenland, eine Auszeit mit Spiel, Kunst und Spaß unter professioneller Begleitung ermöglichen.”Details findet ihr hier.

Oder ihr spendet einfach Zeit: Als Vorlesepate von Kindernim Raum Stuttgart bei Leseohren e.V.

Oder ihr werdet gleich Pate für ein Kind und schenkt ihm ein Stück unbeschwerte Freizeit: Solche Paten vermittelt zum Beispiel das Projekt Biffy Berlin.

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