Männer missbrauchen 14-jährigen Jungen in Schwimmbad bei Paderborn

Veröffentlicht: Aktualisiert:
Drucken
  • Ein 14 Jahre alter Junge wurde nach eigenen Aussagen von zwei Männern missbraucht
  • Der Vorfall soll sich in einem Schwimmbad bei Paderborn ereignet haben
  • Eine Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen im Text seht ihr im Video oben

In einem Hallenbad bei Paderborn kam es zu einem furchtbaren Zwischenfall.

Nach eigener Aussage wurde ein 14 Jahre alter Junge von zwei Männern zu sexuellen Handlungen gezwungen. Ein elfjähriger Freund konnte sich rechtzeitig verstecken.

Nach dem Vorfall alarmierten die beiden Jungen die Polizei, die vor dem Schwimmbad zwei Tatverdächtige festnahm.

Für viele Deutsche sind die Vorfälle in den Schwimmbädern nach den Ereignissen von Köln jetzt ein weiterer Beleg, dass mit der Flüchtlingskrise auch die Kriminalität in Deutschland steigt.

Und tatsächlich reiht sich der Vorfall bei Paderborn in eine Serie von ähnlichen Ereignissen ein. Allein in den vergangenen acht Wochen kam es zu sexuellen Belästigungen in Schwimmbädern unter anderem in München, Hannover, Zwickau, Hachenburg, Straubing, Steinfurt, Aurich, Delmenhorst.

Auch im vergangenen Jahr gab es zahlreiche Fälle von sexuellen Belästigungen in Schwimmbädern. Es scheint gerade so, als wären Frauen in den Bädern zu Freiwild geworden.

Natürlich ist das völliger Quatsch. Wer mit Schwimmbadbetreibern in ganz Deutschland spricht, hört fast unisono die Antwort, dass es bei ihnen keine Probleme mit Übergriffen durch Flüchtlinge gebe. Es handelt sich bei den Fällen um Ausnahmen und nicht um die Regel.

Betreiber von Schwimmbädern in elf Städten bestätigten der Huffington Post, dass es bei ihnen keine Zunahme von sexuellen Übergriffen in den vergangenen Monaten gegeben habe.

Zahl der Übergriffe steigt nicht

So lag die Zahl der gemeldeten Sexualdelikte in den Münchner Bädern bei 19 in den Jahren 2013 und 2015 und bei 12 im Jahr 2014. Hinzu kommen pro Jahr und 10 "Beleidigungen auf sexueller Grundlage".

Wie ein Sprecher gegenüber der Huffington Post sagte, verzeichnen die einzelnen Bäder in München derzeit "keine Zunahme von Auseinandersetzungen oder Übergriffen".

Die eigentliche Gefahr besteht in vielen Bädern vielmehr darin, dass Flüchtlinge nicht schwimmen können und in einigen Fällen zu ertrinken drohten.

Auch Krisenberater, die sexuell belästigten Frauen helfen, verzeichnen keinen Anstieg der Fälle aus Schwimmbädern. So sagt Yvonne Halejcio-Lindner vom Krisen und Beratungszentrum für vergewaltigte und sexuell belästigte Frauen in Berlin gegenüber der Huffington Post: "Wir haben bislang keine Häufung von betroffenen Frauen, die sexuelle Belästigung in Schwimmbädern erfahren haben."

In vielen Fällen werden die Übergriffe auch nicht durch Flüchtlinge, sondern deutsche Täter verübt.

Zudem zeigen alle bisherigen Untersuchungen, dass durch die Flüchtlinge die Kriminalitätsrate nicht steigt - auch jenseits der Schwimmbäder.

Nach sexuellem Missbrauch Delbrück entscheidet über Hallenbad-Verbot für Flüchtlinge


Korrektur anregen