LIFESTYLE
28/03/2016 17:59 CEST

Sie gab einer jungen Frau ihr Baby für eine Untersuchung. Doch dann ahnte sie Böses

Facebook
Shantel Ullah

Die junge Mutter Shantel Ullah aus dem englischen Normanton freute sich, als sie eine Facebook-Seite entdeckte, auf der zu günstigen Preisen Babykleidung angeboten wurde. Sie gab ihre Kontaktdaten an und bestellte dort ein paar Sachen für ihren kleinen Sohn Dontae, der gerade auf die Welt gekommen war.

Ein paar Monate später klingelte eine elegant gekleidete junge Frau an ihrer Tür und sagte ihr, sie sei eine Sozialarbeiterin. Shantel ließ die junge Frau hinein und begann mit ihr ein Gespräch.

So erzählte es die Mutter der britischen Zeitung "The Sun": "Sie sagte, dass ich während der Schwangerschaft ein Formular ausgefüllt hätte, in dem ich erlauben würde, dass sie Dontae für eine halbstündige medizinische Untersuchung mitnehmen darf." Die junge Mutter ahnte nichts Böses, auch wenn die andere Frau etwas nervös wirkte.

Dann wurde sie misstrauisch

"Sie fragte, ob sie Dontae halten darf und ich erlaubte es ihr, was ich jetzt bereue. Dann fragte sie, ob ich ihn liebe und sagte mir, er sei großartig." Als die Frau aber mit dem Baby gehen wollte, fiel Shantel ein, dass sie niemals so ein Formular ausgefüllt hatte.

"Ich sagte ihr, dass sie ihn nicht mitnehmen kann. Ich wollte ihn nicht gehen lassen. Mein Instinkt sagte mir, dass ich das nicht tun sollte", erzählte Shantel der "Sun".

Die junge Frau wurde noch nervöser, stand auf und ging. Shantel begann zu weinen, ihr war klar geworden, dass an dem Besuch etwas grundlegend falsch gewesen war. Also rief sie die Polizei.

Sie wollte in Kontakt mit jungen Müttern kommen

Und diese bestätigte ihr, dass ihr Instinkt sie nicht betrogen hatte: Die junge Frau hatte zusammen mit einer Freundin eine Facebook-Seite ins Leben gerufen, in der sie günstig Babykleidung anboten um an Kontaktdaten von jungen Müttern zu kommen - und ihre Babys zu entführen.

Die Polizei nahm die beiden Frauen umgehend fest, die schon mehrere Babys für eine Entführung im Visier hatten. Als Motiv vermutete die Polizei, dass eine der Frauen, die eine Schwangerschaft vorgetäuscht hatte, eines der Babys als das eigene ausgeben wollte.

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