POLITIK
27/03/2016 21:22 CEST

Sanders räumt bei drei Vorwahlen in den USA ab

ASSOCIATED PRESS
Der demokratische Präsidentschaftskandidat Bernie Sanders.

  • Der demokratische Präsidentschaftskandidat Bernie Sanders hat die Vorwahlen in drei Staaten gewonnen

  • Vorne liegt derzeit allerdings noch seine Rivalin Hillary Clinton

Super-Samstag für Bernie Sanders: Der Rivale von Hillary Clinton im Rennen um die demokratische Präsidentschaftskandidatur hat bei drei Vorwahlen am Samstag im Westen der USA abgeräumt. Er gewann haushoch in Washington, Alaska und Hawaii. Zwar ist Ex-Außenministerin Clinton nach wie vor Favoritin im demokratischen Lager - doch das Ergebnis gibt dem Senator aus Vermont einen neuen Grund, im Rennen zu bleiben.

Sanders gewann nach Auszählung von 88 Prozent der Stimmen in Hawaii mit 71 zu 29 Prozent. In Washington, wo am Samstag mit Abstand die meisten Delegiertenstimmen zu vergeben waren, siegte er mit 73 zu 27 Prozent und in Alaska sogar mit 82 zu 18 Prozent. In diesen beiden Staaten war die Auszählung bereits abgeschlossen.

Ein Weg zum Sieg

Der US-Nordwesten ist größtenteils weiß und liberal - also ein ausgezeichnetes Pflaster für Sanders, der sich selber als demokratischer Sozialist bezeichnet. Clinton wiederum kann sich auf starken Rückhalt in der schwarzen Bevölkerung und bei den Latinos stützen, was sich in überragenden Siegen im US-Süden widergespiegelt hat.

In einer Rede in Madison im Bundesstaat Wisconsin sagte der 74-Jährige vor Tausenden jubelnden Anhängern, er habe seinen Rückstand auf Clinton bedeutend verkürzen können. "Wir haben einen Weg zum Sieg. Wir sind mit unserem Wahlkampf zurzeit am Drücker."

In Wisconsin finden am 5. April Vorwahlen statt. Ein Sieg von Sanders hier gilt als eine wichtige Voraussetzung dafür, Clinton auf ihrem Weg zur Nominierung als Spitzenkandidatin ausbremsen zu können.

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