LIFESTYLE
27/03/2016 18:20 CEST | Aktualisiert 27/03/2016 18:20 CEST

Sie spielte in Pornofilmen mit - seitdem ist sie eine Aussätzige

Real Women Real Stories/Youtube
Die ehemalige Pornodarstellerin Bree Olson.

  • Bree Olson arbeitete viele Jahre als Pornodarstellerin und war glücklich

  • Ihr Leben wurde zur Hölle, als sie aus der Branche ausstieg

Die 29-jährige Bree Olson ist als Darstellerin bekannt - nur nicht unbedingt in Hollywood: Die Amerikanerin wirkte jahrelang in Pornofilmen mit. Von 2006 bis 2012 war sie in der Branche aktiv. In dieser Zeit drehte sie weit über 300 Schmuddelstreifen und verdiente damit gutes Geld - nach eigenen Angaben 30.000 bis 60.000 Dollar im Monat.

Auch an Anerkennung fehlte es nicht: Olson gewann mehrere Auszeichnungen der Pornobranche und war zeitweise die Freundin von "Two and a Half Men"-Star Charlie Sheen. Bree wusste, was sie tat und sie tat es gerne. Dann stieg sie aus dem Porno-Geschäft aus.

Was in der Porno-Welt gilt, gilt nicht an anderen Orten

Doch sie musste feststellen, dass das Leben in der "normalen" Welt ein anderes ist. Jetzt ist Bree Olson eine einsame, traurige Frau. Mit einem einsamen, traurigen Leben.

In der Interviewreihe "Real Women, real Stories" erzählt sie ihre Geschichte. Und die handelt von einem schnellen Absturz aus dem Star-Dasein. "Es gibt Tage, da verlasse ich nicht das Haus, weil ich es nicht ertrage, der Welt da draußen zu begegnen", sagt sie.

Der Text geht unter dem Video weiter.

Denn wer mal Pornos gedreht hat, ist in der scheinbar anständigen Gesellschaft ein Aussätziger. Das musste Bree schmerzlich erfahren. Menschen, die sie auf der Straße erkannten, hätten sie angepöbelt. "Gehe ich vor die Tür, ist es, als stünde 'Schlampe' auf meiner Stirn geschrieben", erzählt die junge Frau. Sie weint.

Sie würde behandelt "wie ein Kinderschänder". Menschen täten so, "als würde ich ihre Kinder beschmutzen". Ihr einziger Wunsch sei es, ganz normal behandelt zu werden - "oh Gott, das wünsche ich mir so sehr", sagt sie schluchzend.

Ihr Ratschlag für Frauen, die wie sie ins Porno-Business gehen wollen: "Junge Mädchen, macht keinen Porno." Denn an den Filmen an sich sei nichts falsch. Doch "die Leute werden dich für den Rest deines Lebens wie Müll behandeln. Das ist es nicht wert."

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