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Insgesamt 7600 Euro Umbuchungsgebühr: So wollte Ryanair eine Gruppe Passagiere in Brüssel nach den Anschlägen abzocken

23/03/2016 12:54 CET | Aktualisiert 04/04/2016 21:43 CEST

Die britische Billigfluglinie Ryanair hat offenbar jedes Feingefühl verloren. Wie der Abgeordnete Bill Esterson im Unterhaus des Parlaments von Großbritannien gestern verärgert berichtete, wollte die Fluglinie 28 Passagieren, die ihre Flüge nach den Terroranschlägen in Brüssel umbuchen wollten, insgesamt 7600 Euro an Gebühren berechnen.

Das berichtet die britische Zeitung "The Independent". Die Hintergründe erfahrt ihr im Video oben.

Ryanair erklärte in einem Statement, dass den Passagieren eine Umbuchung zu den üblichen Tarifen angeboten worden sei, da diese Flüge vom nicht betroffenen Flughafen Brüssel Charleroi gebucht hatten. Die Kunden lehnten daraufhin die Umbuchung ab. Ryanair habe "kostenlose Umbuchungen und Transfers für Passagiere, die am Dienstag und Mittwoch von und nach Brüssel-Zaventem fliegen wollten, priorisiert".

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