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Studie: Drei Gläser von diesem Getränk sollen eure Gedächtnisleistung verbessern

19/03/2016 16:32 CET | Aktualisiert 19/03/2016 22:20 CET

Rotwein gegen Herzerkrankungen und jetzt Champagner, um Demenz vorzubeugen?

Eine Studie der University of Reading und der University of East Anglia kam zu dem Ergebnis, dass drei Gläser Champagner pro Woche eine Demenz-Erkrankung verzögern könnte.

Champagner soll Erinnerungsvermögen verbessern

Die Wissenschaftler fanden heraus, dass bestimmte Verbindungen, sogenannte Phenolsäuren, die in Champagner enthalten sind, die Leistung des räumlichen Gedächtnisses verbessern. Dies ist dafür zuständig, Informationen als Erinnerungen zu speichern.

Im Gegensatz zu Weißwein wird Champagner unter anderem aus den roten Pinot-Noir- und Pinot-Meunier-Trauben hergestellt und beinhaltet daher vergleichsweise viele dieser Phenolsäuren.

Prof. Jeremy Spencer des Departments of Food and Nutritional Sciences sagt dazu: "Die aufregenden Resultate zeigen zum ersten Mal, dass ein moderater Konsum von Champagner das Potential hat, kognitive Leistungen, wie das Erinnerungsvermögen, zu beeinflussen. Diese Ergebnisse wurden zuvor nur mit Rotwein erzielt, welcher Flavonoide enthält.“

Studie basiert auf Tierversuche mit Ratten

Die Website National Health Services choices kritisiert allerdings, dass diese Studie auf einen Tierversuch mit Ratten basiert. Diese hatten ein besseres Erinnerungsvermögen, nachdem sie Champagner zu sich genommen haben. Damit sei aber nicht zu belegen, dass Champagner bei Menschen eine Demenz hinauszögern könne.

Auch ein Sprecher der Alzheimer’ Society UK sagte dem Magazin "Standard", dass diese Studie zwar sehr "interessant“ sei, es aber noch viel mehr Recherche bedürfe, um sichere Aussagen treffen zu können.

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