WIRTSCHAFT

Milliardenschwere Schieflage: TV-Experte rechnet mit Rundfunkbeitrag ab

17/03/2016 14:20 CET | Aktualisiert 17/03/2016 16:32 CET

Seit gestern verhandelt das Bundesverwaltungsgericht Leipzig über mehr als 20 Klagen, die Bürger gegen den Rundfunkbeitrag eingereicht hatten. Viele der klagenden Privatleute geben an, selbst keinen Fernseher und zum Teil auch kein Radio zu besitzen. Seit 2013 müssen sie dennoch den Rekord-Rundfunkbeitrag von monatlich 17,50 Euro zahlen.

Beim Budget für die öffentlich-rechtlichen Sendern herrsche "eine gewaltige Schieflage", meint Medienexperte Hans-Peter Siebenhaar im Video-Interview. Der Rundfunkbeitrag sei eine "Zwangsgebühr", die in ihrer Höhe in Europa einmalig sei.

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