POLITIK
17/03/2016 19:57 CET | Aktualisiert 17/03/2016 20:14 CET

Mit solcher Häme reagiert das Netz auf Petrys MoMa-Absagen

dpa
Frauke Petry

  • Twitter-Nutzer machen sich unter dem Hashtag #PetryAusrede über die AfD-Chefin lustig

  • Hintergrund sind die Ausreden ihres Sprechers, die Petrys Fehlen im Morgenmagazin erklären sollten

Nach der Auseinandersetzung zwischen AfD-Chefin Frauke Petry und dem ZDF-Morgenmagazin (MoMa) reagiert das Netz mit Häme.

Petry hatte mehrere Termine mit der ZDF-Sendung nicht wahrgenommen. Petrys Sprecher Christian Lüth hatte dafür wechselnde Erklärungen vorgebracht: Zunächst hieß es, Petry habe den Termin übersehen - und später war gar von einem Hackerangriff auf den AfD-Server die Rede.

#PetryAusrede

Unter dem Hashtag #PetryAusrede sammeln Twitter-Nutzer in Anspielung auf den Vorfall nun ähnlich abstruse Ausreden:

In einer Pressemitteilung von Mittwochabend hatte Petry Morgenmagazin-Moderatorin Dunya Hayali für die Veröffentlichung der Erklärung Lüths kritisiert.

ZDF wirft Vorwürfe zurück

Hayali sei eine "offensichtliche Politikaktivistin", die eine "Skandalisierung" des Vorgangs betrieben habe, sagte die AfD-Chefin dort.

Das ZDF wies diese Vorwürfe vehement zurück. Die Morgenmagazin-Moderatorin als politische Aktivistin zu bezeichnen, sei abwegig, sagte Redaktionsleiter Thomas Fuhrmann.

Der DJV-Vorsitzende Frank Überall bezeichnete Hayali zudem in einer Mitteilung als "eine renommierte Journalistin, die zwischen ihrem persönlichen Engagement als Staatsbürgerin und ihrer journalistischen Tätigkeit zu differenzieren weiß".

Mit Material von dpa

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