LIFESTYLE
16/03/2016 10:49 CET

Sie bemerkte, dass ihre Muttermilch eine andere Farbe annahm. Der Grund ist faszinierend

Eine Mama hat ein Bild von ihrer Muttermilch geteilt, deren Farbe sich verändert hatte, als ihr Baby krank war.

Mallory Smothers lud ein Foto von zwei Muttermilchbeuteln hoch – den einen hatte sie abgepumpt, bevor ihr Baby krank wurde, den anderen danach.

Nachdem die Mutter einen Artikel in einer medizinischen Fachzeitschrift gelesen hat, geht sie davon aus, dass ihre Milch Antikörper produziert hat, um ihr Baby beim Kampf gegen die Krankheit zu unterstützen.

So yall.. This is just cuckoo awesome-- I read an article from a medical journal not too long ago about how Mom's milk...

Posted by Mallory Smothers on Sunday, 14 February 2016


So Leute ... Das ist einfach wahnsinnig toll -- Ich habe vor Kurzem in einem Artikel in einer medizinischen Fachzeitschrift gelesen, dass sich die Milch einer Mama noch auf viel mehr Arten verändert, um sich den Bedürfnissen von Babys anzupassen, als nur die Kalorienzufuhr anzupassen ...

Diese Ärztin sagt nämlich, dass Babys beim Stillen ein Vakuum erzeugen, in dem der Speichel des Säuglings in den Nippel der Mutter gelangt. Man geht davon aus, dass die Rezeptoren der Brustdrüsen dort die „zurückgespülte Spucke des Babys“ auf Bakterien und Viren untersuchen und wenn sie etwas finden, das nicht in Ordnung ist (d.h. wenn das Baby krank ist oder gegen eine Infektion ankämpft), dann verändert der Körper der Mutter tatsächlich die immunologische Zusammensetzung der Milch und passt sie an die bestimmten Krankheitserreger des Babys an, indem er die passenden Antikörper produziert. (Dies ist wissenschaftlich belegbar. Eine klinische und translationale Immunologie-Studie aus dem Jahr 2013 ergab, dass die Anzahl an Leukozyten in der Muttermilch ansteigt, wenn ein Baby krank ist.)

Ich hatte das irgendwo im Hinterkopf gespeichert, bis ich heute eingefrorene Milch in den großen Gefrierschrank räumte.

Die Milch auf der linken Seite habe ich am Donnerstagabend abgepumpt, bevor wir ins Bett gingen. Ich stille mein Baby nachts in etwa alle zwei Stunden und ich pumpe erst wieder etwas ab, wenn wir morgens aufstehen. Am Freitag bemerkte ich in den frühen Morgenstunden, gegen 3:00 Uhr in etwa, dass sie verstopft und empfindlich war und SEHR VIEL nieste. Könnte eine Erkältung sein, oder?

Als wir am Freitagmorgen aufstanden, pumpte ich ab, wie wir das immer machen. Was ich abgepumpt habe, sieht man rechts auf dem Foto.

Ich habe erst heute den Unterschied bemerkt, doch seht mal, wie sehr die Milch, die ich am Freitag produziert habe, Kolostrum (die Supermilch voller Antikörper und Leukozyten, die man in den ersten paar Tagen nach der Geburt produziert) ähnelt, und dies geschah, nachdem ich die ganze Nacht mein erkältetes Baby gestillt habe ...

Ziemlich genial, nicht?! Der menschliche Körper versetzt mich immer wieder in Staunen.

„Diese Ärztin sagt, dass Babys beim Stillen ein Vakuum erzeugen, in dem der Speichel des Säuglings in den Nippel der Mutter gelangt“, berichtet Smothers von dem Artikel, den sie gelesen hat.

„Man geht davon aus, dass die Rezeptoren der Brustdrüsen dort die ,zurückgespülte Spucke des Babys’ auf Bakterien und Viren untersuchen und wenn sie etwas finden, das nicht in Ordnung ist, dann verändert der Körper der Mutter tatsächlich die immunologische Zusammensetzung der Milch, indem er die passenden Antikörper produziert.“

Smothers führte auch eine klinische und translationale Immunologie-Studie aus dem Jahr 2013 an, die ergab, dass die Anzahl der Leukozyten (Zellen im Blut) in der Brustmilch der Mutter ansteigen, wenn das Baby krank ist.

„Ich hatte [die Information] irgendwo in meinem Hinterkopf abgespeichert, bis ich heute eingefrorene Milch in den großen Gefrierschrank räumte“, so berichtet Smothers in ihrem Post weiter.

„Die Milch auf der linken Seite habe ich am Donnerstagabend abgepumpt, bevor wir ins Bett gingen. Ich stille mein Baby nachts in etwa alle zwei Stunden und ich pumpe erst wieder etwas ab, wenn wir morgens aufstehen.“

„Am Freitag bemerkte ich in den frühen Morgenstunden, dass sie verstopft und empfindlich war und viel nieste. Könnte eine Erkältung sein, oder?“

„Als wir am Freitagmorgen aufstanden, pumpte ich ab, wie wir das immer machen. Was ich abgepumpt habe, sieht man rechts auf dem Foto.“

Smothers findet, dass die Milch „Kolostrum“ ähnelt – der „Supermilch voller Antikörper und Leukozyten“, die in den ersten Tagen nach der Geburt produziert wird.

Der Facebook-Post, der am Sonntag, den 14. Februar hochgeladen wurde, wurde innerhalb von neun Tagen über 70.000 Mal geteilt.

Auch andere Mütter berichten, dass die Farbe ihrer Brustmilch sich veränderte, wenn sie ihre kranken Babys stillten.

„Ich stille meine beiden und bei mir ist das ganz genauso – unsere Körper sind wirklich verblüffend“, schrieb eine Mutter unter den Post.

„Mir ist das vorher auch schon aufgefallen“, kommentierte eine andere Mutter. „Mir war nur nicht klar, dass das der Grund ist, weshalb meine Milch anders war.“

In ihrem Post bezieht Smothers sich auf wissenschaftliche Untersuchungen von Katie Hinde, Ph. D., einer Biologin und Privatdozentin am Zentrum für Evolution und Medizin an der School of Human Evolution & Social Change an der Arizona State University.

Im Oktober 2015 erklärte Hinde dem Journalisten Leslie Goldman in einem E-mail-Interview, dass Babys beim Stillen ein Vakuum erzeugen, in dem der Speichel des Säuglings in den Nippel der Mutter gelangt.

Laut Mom.me sagte Hinde: „Man geht davon aus, dass die Rezeptoren der Brustdrüsen dort die ,zurückgespülte Spucke des Babys’ auf Bakterien und Viren untersuchen und wenn sie etwas finden, das nicht in Ordnung ist (d.h. wenn das Baby krank ist oder gegen eine Infektion ankämpft), dann verändert der Körper der Mutter tatsächlich die immunologische Zusammensetzung der Milch.“

„Aufgrund all dieser Fakten vermuten einige Wissenschaftler, dass Babys ihre Mütter auf diese Weise über ihren Zustand ,informieren’ und dass die Mütter mit Antikörpern reagieren, die die Infektion bekämpfen.“

Janet Fyle, professionelle Politische Beraterin des Hebammenverbandes Royal College of Midwives sagte, die Annahme der Mutter, dass die Zusammensetzung ihrer Milch sich verändert habe, könne auf jeden Fall richtig sein.

„Unser Körper macht so einiges, was wir nicht verstehen“, sagte sie im Gespräch mit der Huffington Post UK. „Die Mutter könnte recht damit haben, dass Muttermilch sich manchmal verändert.“

„Die Mutter hat die Aussage einer Wissenschaftlerin angeführt – und die wissen meist ein bisschen mehr als der Rest von uns. Ich möchte das, was sie sagt, nicht abstreiten.“

„Unser Körper vollbringt wunderbare Dinge und Brustmilch ebenso. Die Speichelreaktion, von der sie spricht, bedeutet, dass Nippel Bakterien aufnehmen und feststellen, wenn es dem Baby nicht gut geht.“

„Es ist also möglich – man sollte die Fähigkeiten des Körpers niemals unterschätzen.“

Dieser Artikel ist ursprünglich bei der Huffington Post UK erschienen und wurde von Susanne Raupach aus dem Englischen übersetzt.


Darum solltest du sofort aufhören, einen BH zu tragen

Gesponsert von Knappschaft