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14/03/2016 15:33 CET | Aktualisiert 14/03/2016 15:33 CET

Gefährliche Sex-Stellung: Dabei verletzen sich die meisten Männer

Neil Beckerman via Getty Images
In dieser Sex-Stellung verletzen sich die meisten Männer

Viele Paare wollen Abwechslung in ihr Sexleben bringen - da liegt es natürlich auf der Hand, schon bei den Sexstellungen anzufangen und nicht immer auf dieselbe zu setzen.

Doch wie eine Studie brasilianischer Forscher nahelegt, die im Magazin "Advances of Urology" veröffentlicht wurde, sind manche Stellungen besonders schädlich für das Glied des Mannes.

Was ist ein Penisbruch?

Die Wissenschaftler ermittelten, wie oft Penisfrakturen bei den einzelnen Sex-Stellungen auftraten - und zwar, indem sie sämtliche Fälle verglichen, die in den letzten 13 Jahren in drei Notaufnahmen mit dieser Verletzung eingeliefert wurden. Die Hälfte der betroffenen Männer soll ein "Knacken" während des Sex gehört haben.

Bei einer Penisfraktur, auch Penisruptur genannt, reißt der Schwellkörper des Gliedes ein und es kommt zu einem Bluterguss. Oft wird dieser Verletzung fälschlicherweise auch als Penisbruch bezeichnet, wobei der Penis keinen Knochen besitzt, der brechen könnte.

Gleich vorweg: Die gute alte Missionarsstellung ist nur für 21 Prozent der Penisfrakturen verantwortlich. Ein weit größeres Verletzungsrisiko birgt wiederum die Reiterstellung, bei der die Frau auf dem Glied des Mannes sitzt. Fast die Hälfte der Penisfrakturen wurde auf diese Weise verursacht.

Auch nicht ungefährlich: Die Hündchenstellung

Das Problem bei dieser Stellung soll sein, dass die Frau ihr ganzes Gewicht auf den Penis des Mannes legt - und auch nicht spürt, wenn sie das Glied zu stark belastet.

Auch nicht ungefährlich: Die Hündchen-Stellung, bei der sich 29 Prozent der betroffenen Männer die Verletzung zugezogen hatten. Allerdings tritt sie bei dieser Position schon deutlich seltener auf, weil der Mann frühzeitig bemerken kann, wenn etwas nicht stimmt.

50 Prozent der Männer, die eine Penisfraktur nicht operativ behandeln ließen, trugen Folgeschäden wie Deformationen, Erektionsstörungen und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr davon.

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