LIFESTYLE
10/03/2016 18:07 CET | Aktualisiert 11/03/2016 07:08 CET

Wenn du diese Stelle am Fuß drückst, kannst du deinem Baby etwas Gutes tun

Tetra Images via Getty Images
Eine Fußmassage tut den Babys gut

Wenn Babys weinen, dann ist das ganze Haus wach. Viele Eltern haben da ihren ganz eigenen Trick, ihr Kind zu beruhigen. Einige setzen sich ins Auto und fahren mit dem Baby "spazieren" bis es eingeschlafen ist, andere streicheln ihm die Hand oder den Bauch.

Dass es aber sinnvoller sein könnte, die Füße zu massieren, legt eine kleine Studie der Universität of Portsmouth nahe. Demnach soll der Schmerz durch die Fußreflexzonen-Massage weniger spürbar und länger erträglich sein.

Man geht davon aus, dass jede Zone des Fußes mit einer bestimmten Körperregion, einem Muskel oder Organ verbunden ist. Wenn man diese Stelle am Fuß massiert, könnte Bauch- und Zahnschmerzen entgegengewirkt werden.

Babys haben besonders weiche Haut und reagieren sehr sensibel auf Druck. Daher soll die Massage gerade für sie sehr wirksam sein, wie die auf der Webseite Naturaltransition erklärt wird.

Fußmassage gegen Zahnschmerzen

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Beispielsweise könnte eine Massage der Zehenspitzen Schmerzen lindern, wenn Babys ihre ersten Zähne bekommen.

Fußmassage gegen Schnupfen und Erkältung

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Hat das Baby einen Schnupfen und seine Nase läuft, dann sollte man einen Arzt aufsuchen. Aber es kann das Baby beruhigen, wenn man die Mitte der Zehenspitzen massiert. Dies wirkt sich auf die Nasennebenhöhlen aus.

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Zusätzlich kann sich die Massage der Fußballen positiv bei einer Erkältung auswirken. Übt man Druck auf den Fußballen aus, hat das Einfluss auf die Lunge.

Fußmassage gegen Bauchschmerzen

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Babys haben nicht zu selten Bauchschmerzen. Viele massieren dem Baby dann den Bauch. Es kann sich aber auch bewähren, die kleine Zone unter dem Fußballen zu massieren. Diese ist nämlich mit dem Solar Plexus verbunden, der gegebenenfalls der Verursacher der Bauchkrämpfe ist.

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Oft wird der Bauch massiert, um die Darmbewegung anzuregen. Auch hierfür gibt es eine Zone und zwar die Fußsohle unterhalb des Ballens. Die Fußsohle oberhalb der Ferse soll gegen Verstopfung und einem Blähbauch helfen.

Fußmassage gegen Wachstumsschmerzen

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Das Baby ist im ständigen Wachstum. Da kann es auch mal zu Hüftschmerzen kommen. Übt man ein wenig Druck auf die Fersen aus, soll das gegen die Schmerzen helfen.

Die Leiterin der Studie, Dr. Carol Samuel, räumt ein, dass größere Untersuchungen von Nöten seien, um dies ausdrücklich zu belegen.

Aber in einem Fall kann man sich ganz sicher sein, dass die Fußmassage nichts bewirkt: Wenn sich das Baby so sehr sträubt, dass man gar nicht erst an die Füße kommt.

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