LIFESTYLE
09/03/2016 21:41 CET | Aktualisiert 09/03/2016 21:47 CET

Das steckt hinter der weißen, langen Schnur am Eigelb

Julija Sapic via Getty Images
Making cookies

Das Ei gehört für viele zu einem guten Frühstück oder einem ausgewogenen Diätplan.

Einige schlagen es zum Frühstück über der Bratpfanne auf, andere backen Kuchen oder bereiten daraus ein Omelett zu. Und die ganz Harten schlucken es schlichtweg roh runter, so wie Rocky.

Aber ganz egal, wie oft du schon das rohe Ei als Zutat verarbeitet hast - Eines wirst du dich des Öfteren gefragt haben: Was zur Hölle ist dieses weiße, fadenartige Ding, das am Eigelb klebt?

Es wird also höchste Zeit, dass du weißt, was die sogenannte Chalaza ist.

Keine Sorge. Abgesehen von der schlängeligen Form hat sie nichts mit einer Nabelschnur gemeinsam.

Die Chalaza findet man an zwei Seiten des Eigelbs. Ihre Hauptfunktion ist es, das Eigelb in der Mitte des Eis zu halten - wie ein Anker.

Diese Schnur besteht aus ganz besonderen Proteinen. Da sie sowohl am Ende des Eigelbs als auch am Ende der Eischale verbunden ist, fällt sie meist besonders auf, wenn man das Eiweiß abtrennt. Und macht genau diesen Vorgang zu einer großen Herausforderung.


Die Chalaza ist essbar, also ist es völlig unnötig sie zu entfernen. Tatsächlich ist sie sogar ein Zeichen dafür, dass das Ei noch sehr frisch ist.

Im Laufe der Zeit verschwindet die Chalaza. Wenn ihr also das Ei aufbrecht und ihr seht die Chalaza nicht, ist es sehr wahrscheinlich, dass das Ei sehr lange im Laden oder in eurem Kühlschrank gelegen hat.

Dieser Artikel erschien ursprünglich in der Huffington Post USA und wurde von Christine Waliczek aus dem Englischen übersetzt.

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