POLITIK
09/03/2016 03:04 CET | Aktualisiert 09/03/2016 03:10 CET

Clinton und Trump gewinnen Vorwahl in Mississippi

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Donald Trump bei einer Wahlkampfveranstaltung in North Carolina

  • Hillary Clinton und Donald Trump gewinnen Vorwahlen in Mississippi

  • Clinton liegt bei Vorwahlen der Demokraten in Michigan vorne

Hillary Clinton und Donald Trump haben im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur von Demokraten und Republikanern weiter Boden gut gemacht. Beide gewannen am Dienstagabend nach übereinstimmenden Berichten die Vorwahlen ihrer Parteien in Mississippi.

Neben dem Bundesstaat im Süden standen bei den Republikanern Vorwahlen in Michigan, Idaho und auf Hawaii an. Die Demokraten wählten ebenfalls in Michigan.

Dort zeichnete sich ein enges Rennen zwischen Clinton und ihrem Konkurrenten Bernie Sanders ab. Umfragen hatten die 68-Jährige vorne gesehen.

Clinton führt bei den Demokraten deutlich

Die frühere Außenministerin und First Lady führt nach Delegierten weiterhin deutlich und hat die Unterstützung ihrer Parteiführung. Sanders hatte aber einige kleinere Staaten für sich entschieden.

Auf republikanischer Seite sah es erneut nach einem schwachen Tag für Marco Rubio aus. Der Senator von Florida hatte zuletzt schwere Niederlagen hinnehmen müssen und große Probleme mit seiner Kampagne.

Republikaner versuchen, Trump als Präsidentschaftskandidaten zu verhindern

Mit Spannung wurde erwartet, wie Trump in Michigan abschneiden würde. Die Wahlbevölkerung dieses Staates entspricht am ehesten seinem Anhängerprofil. Trump hat bei den Republikanern die meisten Vorwahlen gewonnen, konnte sich im Ringen um die meisten Delegiertenstimmen aber noch nicht entscheidend absetzen.

Eine stärker werdende Strömung innerhalb der Republikaner versucht mit aller Macht, ihn als Präsidentschaftskandidaten zu verhindern.

Deutsche würden Clinton wählen

Unterdessen fand eine Umfrage heraus, wer der Favorit der Deutschen bei den US-Wahlen ist. Wenn die Deutschen in Amerika wählen könnten, wäre der Ausgang der Präsidentschaftswahlen klar: 75 Prozent sind für Clinton, nur 11 Prozent für Trump .

Das ergab eine Yougov-Umfrage für die "Bild"-Zeitung. Demnach hätten die Demokraten mit 78 Prozent eine klare Mehrheit vor den Republikanern, die in Deutschland lediglich auf 16 Prozent kämen.

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