POLITIK
08/03/2016 04:37 CET | Aktualisiert 08/03/2016 04:38 CET

Um diese Themen wird es beim Treffen von Tsipras und Davutoglu heute gehen

AP
Der griechische Regierungschef Alexis Tsipras und sein Amtskollege Ahmet Davutoglu in Brüssel

  • Der griechische Ministerpräsident trifft sich mit seinem türkischen Amtskollegen

  • Dabei wird es auch um die Rückführung von Flüchtlingen aus Griechenland in die Türkei gehen

Nach dem EU-Gipfel zur Flüchtlingskrise reist der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras am Dienstag in die türkische Küstenmetropole Izmir. Tsipras kommt dort mit seinem türkischen Amtskollegen Ahmet Davutoglu zusammen.

Dabei wird es um Pläne zur Rückführung von syrischen Flüchtlingen von den griechischen Inseln in die Türkei gehen. Ein Angebot des türkischen Regierungschefs Ahmet Davutoglu an die EU sieht vor, dass die EU alle illegal einreisenden Migranten von den griechischen Inseln wieder in die Türkei zurückschicken kann.

"Türkei machte attraktive Vorschläge"

Zugleich will die Türkei ebenso viele Migranten auf legalem Weg in die EU weitergeben. Unklar blieb, welche EU-Staaten die Tausenden von Menschen aufnehmen werden.

Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras sagte: "Die Wahrheit ist, dass die Türkei mit attraktiven Vorschlägen zu dem Gipfel gekommen ist, und ich glaube, das hat viele überrascht.

Gleichzeitg hat Tsipras vor zu großer Euphorie gewarnt. Die Ergebnisse des Krisentreffens seien lediglich ein Schritt nach vorn, sagte er am Dienstagmorgen in Brüssel. Es müssten jedoch zahlreiche Schritte unternommen werden.

"Tragische Bilder" aus Idomeni

"Die heutigen Bilder aus Idomeni, von unserer nördlichen Grenze, sind tragisch", sagte Tsipras weiter. Es sei ein großer Fehler zu glauben, dieses Problem betreffe nur die Migranten und die Länder, die sie passierten. Wenn die EU diesen Fehler weiterhin begehe, seien die Folgen gravierend, sagte er.

Wegen strikter Kontrollen Mazedoniens an der Grenze zu Griechenland saßen nahe des griechischen Grenzorts Idomeni zuletzt mehrere Tausend Migranten auf dem Weg nach Nordwesten fest.

Mit Material der DPA

Auch auf HuffPost:

Wahlschock in Hessen: AfD erreicht aus dem Stand zweistelliges Ergebnis

Gesponsert von Knappschaft