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04/03/2016 14:35 CET | Aktualisiert 04/03/2016 15:29 CET

Paris: Fast-Zusammenstoß zwischen Drohne und Airbus

Bruce Bennett/Getty Images
Eine Drohne wäre fast mit einem Airbus zusammengestoßen

  • Dramatischer Zwischenfall zwischen Airbus und Drohne

  • Co-Pilot verhindert Zusammenstoß nur knapp

  • "Schwerer" Vorfall noch nicht restlos aufgeklärt

Gefährliche Situation im Luftraum von Paris: Ein Air-France-Airbus befand sich auf dem Ladeanflug auf den Flughafen Roissy-Charles-de-Gaulle. Auf einer Höhe von 1600 Meter bemerkt der Co-Pilot etwas Ungewöhnliches. Eine Drohne schwebte links neben der großen A320 aus Barcelona. Das teilte nun das Ermittlungs- und Analysebüro (BEA) dem Nachrichtenportal "n-tv" zufolge mit.

Der Co-Pilot handelte sofort: Er schaltete den Autopiloten aus und wich dem Flugkörper aus. Die Drohne ist schließlich nur rund fünf Meter unter dem linken Airbus-Flügel vorbeigeflogen. Anschließend landete die Air-France-Maschine mit 100 Passagieren ohne Probleme, heißt es auf "tagesschau.de".

Drohnen-Crash kann dramatische Folgen haben

Der Beinahe-Crash hatte sich bereits am 19. Februar ereignet. Das BEA stufte den Vorfall als "schwer" ein. Das berichten verschiedene Medien am Freitag.

Noch ist aber unklar, woher die Drohne kam oder wie groß sie war. Jedoch kann ein Crash mit einem Flugzeug dramatische Folgen haben, wie die "Tagesschau" online schreibt.

Aus diesem Grund ist es generell strengstens verboten, Drohnen in Flughafen-Nähe fliegen zu lassen. Auch dürfen diese in Frankreich nur in einer maximalen Höhe von 150 Meter durch die Luft schwirren - und definitiv nicht wie Mitte Februar auf einer Höhe von 1600 Metern.

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