POLITIK
01/03/2016 07:39 CET | Aktualisiert 01/03/2016 07:42 CET

Lutz Bachmann will Pegida-Partei gründen

ASSOCIATED PRESS
Pegida-Chef Lutz-Bachmann

Lutz Bachmann will eine Pegida-Partei gründen. Der Frontmann der rechtspopulistischen Organisation mit Sitz in Dresden wolle mit der Partei mit der AfD auf "Augenhöhe" über Listenverbindungen verhandeln können. Das sagte er bei einer Kundgebung am Montag. Zwischen Pegida und der AfD gebe es "eine große Schnittmenge".

Auch AfD-Chefin Frauke Petry hatte bei einem Landesparteitag am Wochenende Sympathie mit Pegida bekundet. Sie sagte, sie verstehen jeden, der in Sachsen auf die Straße gehe. Dennoch seien die AfD und Pegida "politisch unterschiedliche Instrumente".

Vorbild für den angepeilten Schulterschluss: das 1990 gebildete Bündnis 90 aus Grünen und ehemaligen DDR-Bürgerrechtlern. Mit dem Blick auf künftige Wahlen solle man so "an einem Strang ziehen", sagte Lutz Bachmann.

Wie der Dresdner Politikwissenschaftler Werner Patzelt in der vergangenen Woche in einer Studie äußerte, trete Pegida bereits heute als "Straßenarm" der AfD auf.

Mit Material der dpa

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