POLITIK
20/02/2016 20:29 CET | Aktualisiert 22/02/2016 10:01 CET

Wegen Flüchtlingskrise: Schäuble fordert höheren Wehr- und Entwicklungshilfeetat

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Finanzminister Wolfgang Schäuble

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat angesichts des starken Flüchtlingszuzugs höhere Ausgaben für Verteidigung und Entwicklungshilfe angekündigt. "Ich habe schon immer ein höheres Nato-Budget gefordert. Man werde auch sehr viel mehr Geld für die Entwicklungszusammenarbeit benötigen, sagte der CDU-Politiker am Samstag in Hamburg.

Zwar habe sich etwa mit dem Nato-Einsatz in der Ägäis in den vergangenen Wochen schon viel bewegt. Aber "wir müssen alles tun, damit nicht noch mehr Menschen nach Europa kommen". Mit Blick auf die Bundesrepublik habe er das Gefühl, dass "wir so viele und so schwierige Krisen noch nicht erlebt haben", sagte der 73-Jährige bei der "Langen Nacht der 'Zeit'", mit der die Wochenzeitung ihren 70. Geburtstag feierte.

Im Gespräch mit „Zeit“-Herausgeber Josef Joffe und dem Wirtschaftsjournalisten Roman Pletter schränkte Schäuble aber auch ein: „Unsere Möglichkeiten sind begrenzt.Deutschland sei "zwar wirtschaftlich stark, aber wegen unserer Geschichte im vergangenen Jahrhundert sind wir noch nicht in der Lage, außenpolitisch allein einzugreifen".

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