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Schweden geht einen ungewöhnlichen Schritt, um Flüchtlinge unterzubringen

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SCHWEDEN
dpa
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Die Unterbringung von Flüchtlingen wird heftig diskutiert: Können trostlose Container und Turnhallen die Lösung sein, wenn Europa Menschen integrieren will?

Manche Länder haben zudem logistische Probleme, wenn es darum geht, Unterkünfte für Asylbewerber zur Verfügung zu stellen. So wie Schweden. Dort haben die Behörden offenbar so große Kapazitäten-Probleme, dass sie Flüchtlinge nun auf einem Kreuzfahrtschiff unterbringen wollen.

Brauchen weitere 20.000 bis 30.000 Plätze

Bisher hatte das Land Tausende Flüchtlinge in Kirchen, Moscheen, Schulen und Turnhallen untergebracht, doch ist die Situation laut einer Sprecherin der schwedischen Einwanderungsbehörde weiter angespannt.

"2016 brauchen wir weiter zusätzlich 20.000 bis 30.000 Plätze", zitiert die Nachrichtenagentur AFP eine Sprecherin der schwedischen Einwanderungsbehörde.

Das Schiff, auf dem die Flüchtlinge unterkommen sollen, werde laut der Sprecherin von der Charterfirma US-Shipmanagers angemietet. Es müsse noch ein Hafen gefunden und überprüft werden, ob das Schiff den Sicherheitsstandards entspreche.

Wo genau das Kreuzfahrtschiff dann liegen soll, sei noch unklar.

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