POLITIK
19/02/2016 03:53 CET | Aktualisiert 01/03/2016 14:36 CET

Umfrage: Die Deutschen wollen Frauke Petry nicht mehr sehen

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Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry

Die Deutschen können die AfD nicht mehr sehen. Die Medien berichten nach Ansicht einer großen Zahl von Deutschen zu viel über die rechtspopulistische Partei - und zu wenig über Nichtwähler.

Das ergab eine Forsa-Umfage. Dass über die rechtspopulistische Partei zu viel berichtet wird, denken einer Umfrage zufolge 40 Prozent. Über die steigende Zahl der Nichtwähler sollten Medien dagegen nach Meinung von 76 Prozent mehr berichten, wie aus einer Erhebung im Auftrag der "Frankfurter Neuen Presse" hervorgeht.

Nur wenige wollten Frauke Petry öfter in den Medien sehen. Nur 17 Prozent, darunter laut Forsa-Chef Manfred Güllner überwiegend AfD-Anhänger, sagten, es werde zu wenig über die AfD berichtet. 36 Prozent halten den Umfang der Berichterstattung für "gerade richtig".

Die Deutschen wollen mehr Berichte über Schul- und Bildungspolitik. Das sagten mehr als drei Viertel der Befragten (77 Prozent). Für viele Bürger (55 Prozent) kommt auch all das in den Medien zu kurz, was in den Städten und Gemeinden - also auf lokaler Ebene - passiert. An der Umfrage nahmen 1009 Menschen teil.

Mit Material der DPA

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