POLITIK
19/02/2016 02:53 CET | Aktualisiert 19/02/2016 03:25 CET

Neues Sondertreffen mit der Türkei zur Flüchtlingskrise im März

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Donald Tusk

Die EU plant in der Flüchtlingskrise ein erneutes Sondertreffen mit der Türkei Anfang März. Dort sollen Maßnahmen zur Bewältigung der Flüchtlingskrise besprochen werden. Der ursprünglich geplante Mini-Gipfel war wegen des Attentats in Ankara abgesagt worden.

Das kündigte Gipfelchef Donald Tusk am Freitagmorgen auf dem EU-Gipfel in Brüssel an. Der gemeinsame Aktionsplan mit der Türkei, der im vergangenen November vereinbart worden war, "bleibt eine Priorität", sagte Tusk. Der Plan sieht unter anderem vor, dass die EU drei Milliarden Euro zur besseren Versorgung syrischer Kriegsflüchtlinge in der Türkei zur Verfügung stellt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist zufrieden. Sie sieht sich durch die Entscheidung der EU für einen Flüchtlings-Sondergipfel mit der Türkei Anfang März in ihren Bemühungen um eine Lösung der Krise bestätigt. "Ich bin sehr zufrieden mit der Diskussion", sagte die CDU-Politikerin am frühen Freitagmorgen in Brüssel.

Die EU-Länder stellen sich hinter den EU-Türkei-Plan. Alle Staats- und Regierungschefs hätten den Ende November gefassten Aktionsplan nicht nur bekräftigt, sondern zur Priorität bei der Umsetzung der gemeinsamen Ziele erklärt. Das seien der bessere Schutz der EU-Außengrenzen, die Bekämpfung der illegalen Migration und dadurch die Reduzierung der Flüchtlingszahlen.

Mit Material der DPA

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