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18/02/2016 18:13 CET | Aktualisiert 03/07/2017 15:27 CEST

Sexstellung Wiener Auster: So kommt ihr garantiert zum Orgasmus

Malek Chamoun via Getty Images
Die Wiener Auster ist eine Sexstellung mit Orgasmus-Garantie

  • Die Sexstellung Wiener Auster sorgte in Österreich für einen Skandal

  • Ihr wird einer Orgasmus-Garantie nachgesagt

  • Was ihr dazu wissen müsst

Die Wiener Auster ist eine delikate Angelegenheit. Allerdings handelt es sich nicht um eine Muschel, sondern um eine Sex-Stellung. Eine sehr effektive sogar: Der Wiener Auster wird eine Orgasmus-Garantie nachgesagt.

Am Anfang der Wiener Auster stand ein Skandal

Warum die Menschen für die meisten Sexpositionen beknackte Namen erfinden, ist nicht weiter geklärt. Vielleicht sind sie das Ergebnis von Tabuisierung und Schamhaftigkeit. Fest steht aber, dass die Wiener Auster für einen handfesten Skandal in den besseren Kreisen Österreichs sorgte.

Der Maler Peter Johann Nepomuk Geiger stellte 1840 auf einem Aquarell ziemlich eindrücklich dar, wie sie funktioniert. Und weil es Kunst war, durfte es sich jeder angucken.

Es sprach sich ziemlich schnell herum, dass die Frau mit der Wiener Auster einmalige Höhepunkte erleben kann. Das liegt vor allem an der Stellung ihrer Beine.

Aber auch der Mann profitiert davon, weshalb diese Wiener Delikatesse bald ganz oben auf dem Menü in den Freudenhäusern stand.

Wie die Sexstellung Wiener Auster zum Orgasmus verhilft

Um die Wiener Auster zu praktizieren, legt sich die Frau wie bei der Missionarsstellung auf den Rücken. Dann winkelt sie die Beine so an, dass sie auf den Schultern des Mannes zu liegen kommen. Dieser legt sich mit dem seinem Oberkörper fest auf die Frau und dringt anschließend ein.

Durch die Beinschranke kann die Frau den Druck des männlichen Körpers kontrollieren und gegenhalten. Der Brustkorb wird entlastet, die Frau kann freier atmen.

In dieser Position ist die Stimulation und Reibung für Mann und Frau sehr intensiv.

Das Eindringen funktioniert leichter und geht viel tiefer. Durch die enge Stellung der Beine verkleinert sich der Scheideneingang, und die Klitoris wird bei jedem Stoß zusätzlich bedacht.

Auch der G-Punkt steht hier im Fokus. Es soll Frauen geben, die durch diese Sexstellung zur weiblichen Ejakulation getrieben werden. Auch multiple Orgasmen oder solche, die lang anhalten, werden der Wiener Auster nachgesagt.

Ein wenig Fitness ist für die Wiener Auster nötig

Vollkommen ungelenkige Menschen oder korpulente Partner werden mit dieser Stellung einige Schwierigkeiten haben. Denn die Beine werden dabei stark beansprucht. Das Ablegen auf den Schultern soll dies zwar erleichtern, doch der Mann hat damit nicht immer ein gutes Gefühl.

Zudem kann es zu Beklemmungsgefühlen für den Mann kommen, wenn die Frau unbewusst mit den Beinen zudrückt.

Eine gute Partnerin hält die Beine also in der Luft.

Eine einfache Abwandlung - wie sie auch Maler Geiger bevorzugt haben soll - ist das Vornüberbeugen des Mannes auf einem Sofa. Im Stehen kann er sein Gewicht und die Stöße besser kontrollieren. Außerdem ist die Frau nicht ganz so eingeklemmt. Ein Kissen unter dem Po hilft, diese Stellung länger zu halten. Außerdem erleichtert es das Eindringen zusätzlich.

Fortgeschrittene Liebhaberinnen verkreuzen die Beine hinter dem Nacken des Mannes und erhöhen so den Druck. Und zwar oben und unten.

Denn der Mann ist gezwungen, am Körper zu bleiben und kann mit dem Unterleib intensiver pumpen. Die Frau macht sich dadurch noch enger und erhöht so die Wahrscheinlichkeit, dass der Penis den Weg zum G-Punkt findet.

Und wer die Stellung zwar interessant findet, aber sich nie entscheiden kann. Der könnte doch die Würfel für sich sprechen lassen:

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(cho)