LIFESTYLE
17/02/2016 18:57 CET

Schockierend: So viel Zucker steckt in deinem Kaffee

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Wie viel Zucker steckt in deinem Coffee to go?

Wer Zucker meidet, sollte morgens seinen Kaffee lieber selbst brühen. Denn: Wer zu Kaffeegetränken von Starbucksoder anderen Ketten greift, könnte oftmals genauso gut einen zuckrigen Donut verspeisen.

Zu diesem Ergebnis kam die Aktivistengruppe "Action on Sugar" nach einer Untersuchung von über 131 Heißgetränken verschiedener Café-Ketten, berichtet der britische Nachrichtensender "BBC".

Untersucht wurden nicht nur Kaffeemischgetränke, sondern auch heiße Schokoladen und Früchtepunschsorten.

Drei Mal so viel Zucker wie die empfohlene Tagesration

Das Ergebnis: Die Aktivistengruppe würde 98 Prozent der getesteten Getränke ein rotes Label verpassen – für zu hohen Zuckergehalt.

Die höchsten Zuckerwerte wurden mit 25 Teelöffeln Zucker pro Venti-Becher, also einem Becher mit 590 Millilitern Inhalt, im Glühwein des Kaffeeriesen Starbucks gefunden.

Danach folgten der große Chai Latte des britischen Pendants Costa mit 20 Teelöffeln und der Starbucks White Chocolate Mocha mit Sahne mit 18 Teelöffeln Zucker pro Venti-Portion.

Zum Vergleich: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät Erwachsenen dazu, nicht mehr als sechs bis höchsten neun Teelöffel Zucker täglich zu sich zu nehmen.

Starbucks will handeln

Kawther Hashem, Forscherin der Studie, warnt vor regelmäßigem Verzehr solcher Getränke: "Diese Art heißer Getränke sollten als Süßigkeit betrachtet werden, die man sich hin und wieder gönnt und auf keinen Fall täglich konsumiert werden", sagte sie der "BBC".

Die extrem höhen Zuckerwerte hätten sie "überrascht", fügte sie hinzu. Sie hofft, dass ihre Studie dabei helfen wird, den Zuckergehalt in Heißgetränken zukünftig zu reduzieren.

Starbucks hat sich mittlerweile zu den Vorwürfen geäußert. Eine Sprecherin des Unternehmens sagte der "BBC", dass die Café-Kette den Zuckergehalt seiner Heißgetränke bis 2020 um 25 Prozent reduzieren wolle. Auch das britische Pendant Costa will im gleichen Zeitraum entsprechende Schritte einleiten.

Beide Unternehmen merkten zudem an, dass bereits Light-Versionen und Zucker-Alternativen angeboten würden.

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