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17/02/2016 17:57 CET

Dieser einfache Trick soll euch von Migräne heilen

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Dieser einfache Trick soll euch von Migräne heilen

Wer unter Migräne leidet, der weiß, was es bedeutet, immer wieder aus dem täglichen Leben gerissen zu werden und plötzlich nicht mehr den einfachsten Tätigkeiten nachkommen zu können.

Migräne kann für die Betroffenen sehr lästig sein, weil sie unberechenbar ist und sich die stechenden Kopfschmerzen sehr hartnäckig halten können. Deshalb versuchen Betroffene mitunter alles, um der Krankheit Herr zu werden und schlucken starke Schmerzmittel.

Erst kürzlich machte eine Meldung die Runde, dass ein so genanntes "Daith-Piercing" die ultimative Wunderwaffe gegen die pochenden Schmerzen sein könnte. Dabei handelt es sich um ein Piercing in der innersten Knorpelfalte der Ohrmuschel - eine Stelle, an der auch Akupunktur gegen Migräne angewandt wird.

Kaltes Wasser gegen Migräne

Wem das Piercen zu schmerzvoll ist, dem soll nun eine deutlich einfachere Methode gegen Migräne helfen: Eine in dem britischen Magazin "Journal of Headache and Pain" veröffentlichte Studie behauptet, dass kühler Nebel die Symptome von Migräne abklingen lässt, wenn man ihn in die Nase sprüht.

Laut der Forscher des Cumbria Partnership NHS Foundation Trust soll die Migräne bei sechs von 15 Patienten nach der Anwendung innerhalb von 20 Minuten abgeklungen, bei sieben weiteren soll der Schmerz zumindest etwas weniger geworden sein, lediglich zwei bemerkten keinen Unterschied.

Um mit kaltem Wasser den bestmöglichen Effekt gegen Migräne zu erzielen, entwickelten die Forscher ein batteriebetriebenes Gerät mit zwei Düsen (eines für jedes Nasenloch), das mit einer Pumpe den eiskalten Nebel in die Nase sprüht.

Über die Nase soll der Sprühnebel jene Nerven im Gesicht erreichen, die Schmerzsignale an das Gehirn aussenden, und sie blockieren.

Anhand von 15 Testpersonen lässt sich noch keine zuverlässige Aussage treffen, deshalb wollen die Forscher jetzt die Stichprobe auf 90 Betroffene ausweiten, die das Gerät einen Monat lang testen sollen.

Dann wird entschieden, ob diese Methode für Betroffene zugänglich gemacht werden soll. Es wäre auf jeden Fall ein Durchbruch in der Behandlung von Migräne, denn im Gegensatz zu starken Schmerzmitteln wären die Nebenwirkungen bei kalten Sprühnebel erwartungsgemäß gering.

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