NACHRICHTEN
08/02/2016 13:01 CET | Aktualisiert 08/02/2016 13:03 CET

Dutzende Flüchtlinge ertrinken bei Überfahrt auf Ägäis

AP

Bei dem Untergang von zwei Flüchtlingsbooten sind in der türkischen Ägäis mindestens 33 Menschen ertrunken. Vier Migranten seien gerettet worden, berichtete die Nachrichtenagentur DHA am Montag.

Ein Boot sei von der Küste des westtürkischen Bezirks Edremit aus gestartet, das zweite weiter südlich vom Bezirk Dikili bei Izmir. Ziel sei die nur wenige Kilometer entfernt liegende griechischen Insel Lesbos gewesen. Zur Nationalität der Flüchtlinge machte DHA keine Angaben.

Die Türkei hat nach eigenen Angaben rund 2,5 Millionen Flüchtlinge alleine aus dem Bürgerkriegsland Syrien aufgenommen. Viele Migranten wagen trotz schlechter Wetterbedingungen die gefährliche Überfahrt nach Griechenland.

Bundeskanzlerin Angela Merkel traf sich am Montag mit der türkischen Führung, um über die Flüchtlingskrise zu sprechen. Die Türkei hatte der EU Ende vergangenen Jahres zugesagt, die Grenzen besser zu schützen. Im Gegenzug hat die EU der Türkei mindestens drei Milliarden Euro für die Versorgung der Flüchtlinge versprochen.

Alle weiteren Informationen lesen Sie in Kürze

Auch auf HuffPost

„Es gibt nur noch mich und meine Tochter“: Boot gesunken: Ein Syrer verliert bei seiner Flucht fast seine ganze Familie

Lesenswert:

Ihr habt auch ein spannendes Thema?

Die Huffington Post ist eine Debattenplattform für alle Perspektiven. Wenn ihr die Diskussion zu politischen oder gesellschaftlichen Themen vorantreiben wollt, schickt eure Idee an unser Blogteam unter blog@huffingtonpost.de.

Gesponsert von Knappschaft