POLITIK
05/02/2016 15:33 CET | Aktualisiert 05/02/2016 15:33 CET

SPD-Chef Gabriel rückt AfD in die Nähe der NSDAP

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SPD-Chef Sigmar Gabriel hat die AfD in die Nähe der NSDAP gerückt. Während einer Rede am Freitag in Berlin sagte Gabriel:

"Die neuen Rechten, vor allem an der Spitze der AfD, zündeln an der Demokratie, sie sähen Misstrauen gegen Parlamente und politisch Handelnde. Wer aber demokratisch gewählte Politiker des Hochverrats anklagt, sie als Systemparteien und Journalisten als Lügenpresse beschimpft und bedroht, der ist ganz nah an der Sprache der Feinde der Demokratie der Nazis der 20er und 30er Jahre"

In Umfragen ist die AfD mittlerweile drittstärkste Kraft und kommt auf 12 Prozent. Gabriel bezeichnete die Partei als möglichen "parlamentarischen Arm dieser rassistischen Auseinandersetzung." AfD-Chefin Frauke Petry hatte am Wochenende mit der Forderung empört, Flüchtlinge an der Grenze notfalls mit Waffengewalt zurückzuweisen.

Gabriel sagte zwar: "Wir stehen ganz sicher nicht vor Weimar. Deutschland ist eine stabile Demokratie." Selten zuvor habe Deutschland aber so viele Brandanschläge und Attacken auf Ausländer erlebt. "Was wir jetzt erleben, ist alarmierend genug. Die Feindbilder sind eine echte Gefahr."

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