LIFESTYLE
04/02/2016 11:19 CET

Dieses Foto zeigt, warum ihr immer die Zehen eures Babys checken solltet

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Molly und ihre Schwester

Scott und Jessica Walker aus Kansas waren mit ihrer Familie beim Essen, aber sie kamen nicht zur Ruhe. Ihr Baby quengelte die ganze Zeit und schrie. Als die Eltern ihre weinende Tochter Molly trösten wollten, entdeckten sie etwas, das sie erschreckte.

Scott berichtete in einem Post auf Facebook:

Had a small scare this afternoon with Ms. Molly. What happened was new to me, but apparently not totally uncommon, so I...

Posted by Scott Walker on Donnerstag, 21. Januar 2016

Ich hatte diesen Nachmittag einen kurzen Schreckmoment mit Miss Molly.

Was da passierte, war mir wirklich neu, aber offensichtlich nicht ungewöhnlich. Deshalb dachte ich, ich teile es euch anderen Eltern mit.

Ich war mit der Familie beim Essen und Molly war quengelig und schrie – nichts Außergewöhnliches. Da sie so aufgeregt war, begann sie zu schwitzen, was Jess dazu veranlasste, ihr die Socken auszuziehen und sie abzukühlen.

Da sahen wir ihren Zeh.

Es heißt Stauschlauch-Syndrom. Dazu kommt es, wenn ein Haar in der Socke sich aus unerklärlichen Gründen so eng um den Zeh wickelt, dass es durch die Haut schneidet und damit möglicherweise die Blutzirkulation abschneidet.

Glücklicherweise hat Molly eine Mutter mit Superkräften, was medizinische Notfälle angeht. Sie konnte das Haar mit einer Pinzette und einer Lupe entfernen. Das Foto wurde 45 Minuten nach der Entfernung des Haares gemacht. Unglücklicherweise hat das Haar Mollys Haut um ihren Zeh herum zerschnitten, aber es könnte schlimmer sein, wenn es länger unbehandelt geblieben wäre oder das Haar nicht hätte entfernt werden können.

Der Arzt sagte mir, dass man in Zukunft immer die Zehen des Babys checken sollte, wenn es weinerlich ist.

Nur zur Information an alle Eltern und Pflegekräfte da draußen.

Der Post stieß auf große Resonanz – er wurde 21 000 Mal geteilt und erhielt 33 000 Likes.

Tatsächlich ist das Stauschlauch-Syndrom bzw. Tourniquet-Syndrom ein medizinisches Phänomen, allerdings ein sehr seltenes. Eine Studie aus dem Jahre 1988 fand 60 dokumentierte Fälle des Syndroms, bei denen sich Haare um die Zehen, Finger oder Genitalien von Babys gewickelt hatten und zu Schädigungen geführt hatten.


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