POLITIK
01/02/2016 07:42 CET | Aktualisiert 01/02/2016 11:55 CET

Dieser Tag könnte entscheiden, ob Trump zum mächtigsten Mann der Welt wird

AP
US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump

Ab heute haben in den USA die Wähler das Wort. Im Präsidentschaftsrennen der USA beginnt die Auswahl der Spitzenkandidaten der beiden großen Parteien, der Republikaner und der Demokraten.

Die Vorwahlen zur Präsidentenwahl am 8. November beginnen. Eröffnet werden sie im Bundesstaat Iowa. Diese Wahlen werden entscheiden, welche Kandidaten schließlich für die Präsidentschaftswahl aufgestellt werden.

Dieser Tag wird somit mitentscheiden, ob Donald Trump zum mächtigsten Mann der Welt wird. Der umstrittene Multimilliardär führt derzeit laut Umfragen US-weit das republikanische Bewerberfeld deutlich an, bei den Demokraten hat Ex-Außenministerin Hillary Clinton klar die Nase vorn. Es ist jedoch nicht sicher, dass sie in Iowa Siege einfahren können.

Iowa kommt somit eine wichtige Rolle zu. Der kleine Staat im Mittleren Westen der USA hat zwar zahlenmäßig geringe Bedeutung für die Kandidatenkür. Ein gutes Abschneiden kann den Bewerbern jedoch wichtigen Rückenwind für die weiteren Vorwahlen geben.

Trump liegt bei den Republikanern vorne. Auch in Iowa führt der das Feld an, aber der erzkonservative texanische Senator Ted Cruz ist ihm auf den Fersen. Bei den Demokraten zeichnet sich in Iowa ein harter Zweikampf zwischen Clinton und dem unabhängigen Senator Bernie Sanders aus Vermont ab. Sanders, der sich selbst einen Sozialisten nennt, hat sich insgesamt bisher als stärkerer Konkurrent der Ex-First Lady erwiesen als ursprünglich erwartet.

Die letzten Umfragen sehen Trump vorne. Einer jüngsten Umfrage im Auftrag der Lokalzeitung "Des Moines Register" zufolge kommt Trump in Iowa auf rund 28 Prozent und Cruz auf 23 Prozent der Stimmen. Auf Rang drei folgt Senator Marco Rubio aus Florida mit 15 Prozent. Abgeschlagen rangieren dahinter Bewerber wie Ben Carson oder Jeb Bush. Auf der demokratischen Seite führt Clinton in jüngsten Umfragen in Iowa durchschnittlich mit 3,3 Prozentpunkten vor Sanders, der dritte Bewerber, Martin O’Malley, ist mit Riesenabstand Letzter.

Mit Material der dpa

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