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02/02/2016 09:42 CET | Aktualisiert 01/02/2017 11:12 CET

Dschungelcamp 2016: Erfolg oder Flopp? Wir ziehen Bilanz.

RTL / Stefan Menne
Menderes Bagci ist der neue Dschungelkönig

Eine weitere Staffel des Dschungelcamps ist vorbei, Menderes Bagci ist als glorreicher Sieger hervor gegangen. Wie jedes mal gab es Tränen, Wut, Freude, einige ekelige Prüfungen und auch an Drama und Fremdscham hat es nicht gefehlt. Da mag manch einer erleichtert aufgeseufzt haben, wurde doch die Ausgabe im vergangenen Jahr von vielen als Schnarchnasen-Camp bezeichnet. Doch war die Jubiläumsstaffel nun wirklich besser? War es ein Erfolg oder eher ein Flopp? Wir ziehen Bilanz:

Die Quote

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Geht es einzig und allein um die harten Fakten, dann hat das Dschungelcamp 2016 alles richtig gemacht. Im Schnitt schauten 7,10 Millionen Zuschauer die 16 regulären Ausgaben. Das Finale verfolgten am Samstagabend sogar 8,60 Millionen Fans. Im Vergleich: Die höchste Zuschauerzahl lag 2015 bei 7,5 Millionen.

Die Camper

Nachdem 2015 im Dschungelcamp beinahe zu viel Harmonie herrschte, wollte RTL dieses Jahr wieder mehr Krawall-Promis im australischen Busch sehen. Das ist dem Kölner Privatsender gelungen. Mit Helena Fürst, Thorsten Legat und Ricky Harris holten sie sich drei echte Radau-Brüder ins Camp. Vor allem der Dauer-Zoff zwischen Fürst und Legat sorgte für kurzweilige Unterhaltung.

Außerdem gab es mit Menderes Bagci und Sophia Wollersheim zwei echte Überraschungskandidaten, die die ihnen entgegengebrachten Vorurteile (Menderes: Dauer-Loser; Sophia: dralle Puff-Uschi) recht schnell widerlegen konnten. Außerdem verschärfte RTL die Regeln. So durften die Promis im Vorfeld keinen Kontakt miteinander haben, um etwaige Absprachen zu verhindern.

Prüfungen

Bei den diesjährigen Prüfungen setzte RTL zunächst auf das Duell-Prinzip. Für die ersten vier Tage waren die Promis erstmals in der Geschichte von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" auf zwei verschiedene Camps aufgeteilt und traten in den Prüfungen gegeneinander an. Ein geschickter Schachzug, denn so standen die Kandidaten von Anfang an im Wettbewerb.

Als anschließend die Camps zusammengelegt wurden, nahmen die Prüfungen ihren gewohnten Lauf. Ein Kandidat trat für das gesamte Camp an und versuchte, so viele Sterne wie möglich zu ergattern. Natürlich setzte RTL auch dieses Jahr wieder auf den Ekel-Faktor ohne dabei aber wirklich Neues zu zeigen.

Sprüche

Allein Thorsten Legat haute dieses Jahr mehr Sprüche raus als alle Camp-Bewohner der 2015er Staffel zusammen. Hier einige seiner besten: Legat zu Fürst: "Du bist die Nummer 18, die nie zum Einsatz kommt bei mir." Thorsten Legat zu Menderes: "Brauchst du 'ne führende Hand, die dir in den Arsch tritt?" Thorsten Legat über sich selbst: "Ich bin nicht versteift, Dschungelkönig zu werden. Ich will nur wissen, wo ein Thorsten Legat seine Grenzen hat." Und natürlich nicht zu vergessen, sein Motivations-Ausruf "Kasalla".

Außerdem war mit David Ortega ein echter Dschungel-Philosoph vertreten, der leider seine Weisheiten viel zu früh unter Ausschluss der Öffentlichkeit von sich geben musste: "Die Dinosaurier haben viel Scheiße gebaut, darum sind sie ja auch vernichtet worden" oder "Von der Pflanze die Wurzel ist die Kartoffel, das ist wie ihre Kinder". Ah ja.

Fazit

Die Jubiläumsstaffel von "Ich bin ein Star - holt mich hier raus!" setzte zwar auch im zehnten Jahr auf das altbewährte Ekel-Rezept, wirkte aber trotzdem frischer als die Ausgabe des Vorjahres. Dafür waren vor allem die polarisierenden Kandidaten (Fürst, Legat), aber auch die Regelverschärfungen seitens des Senders verantwortlich. Das Moderatoren-Duo Sonja Zietlow und Daniel Hartwich kommentierte das Geschehen im Busch auf gewohnt süffisante Art und trug somit zu einem insgesamt sehr unterhaltsamen Dschungelcamp 2016 bei.

Alle Infos zu "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" im Special bei RTL.de

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