POLITIK
01/02/2016 03:58 CET | Aktualisiert 01/02/2016 08:30 CET

Kölner OB Reker hat "nicht die geringsten Bedenken" wegen Karneval

DPA
Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker

Nach den Sex-Übergriffen in Köln stand die Oberbürgermeisterin in der Kritik. Die Vorfälle brachten Zweifel auf, ob die Polizei ausreichend gerüstet sei für den nahenden Karneval.

Solche Bedenken versucht OB Henriette Reker zu zerstreuen. Die Parteilose sieht ihre Stadt ausreichend gerüstet. "Da habe ich nicht die geringsten Bedenken", sagte Reker der Zeitung "Die Welt". Sie könne Besuchern die Teilnahme an den Festtagen bis Aschermittwoch in der Domstadt empfehlen.

Ihrer Ansicht nach ist der Karneval sicherer denn je. "Ich glaube persönlich sogar, dass jetzt wesentlich mehr Stellen in der Stadt sicherer sind", sagte Reker. Man werde mit allen beteiligten Institutionen an diesem Montag ein umfangreiches Maßnahmenpaket vorstellen. Es würden viel mehr Polizisten und Bedienstete des Ordnungsamtes eingesetzt.

den Plan sieht auch vor, dass mehr Polizisten auf der Straße sein werden. Als Konsequenz aus den sexuellen Übergriffen an Silvester kündigte sie an, dass dauerhaft mehr Sicherheitspersonal sichtbar sein werde. "Es wird grundlegende Veränderungen geben, was die Präsenz von Sicherheitspersonal angeht", sagte Reker. Man habe bereits im vergangenen Jahr beschlossen, die Stellenzahl beim städtischen Ordnungsdienst zu erhöhen.

Heute will die Stadt Köln ihr neues Sicherheitskonzept vorstellen. Es ist eine Konsequenz aus den sexuellen Übergriffen auf Frauen an Silvester. Teilnehmer sind neben Reker der Leiter des Rosenmontagszugs, Christoph Kuckelkorn und der neue Polizeipräsident Jürgen Mathies. Allein an Weiberfastnacht sollen 2500 Polizisten in Köln auf der Straße sein.

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