POLITIK
30/01/2016 08:23 CET | Aktualisiert 30/01/2016 09:44 CET

Tauber bezeichnet Kritiker von Merkels Flüchtlingspolitik als "zynisch und menschenverachtend"

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Die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin gerät immer schärfer in die Kritik. 48 Prozent der Wähler etwa unterstützen eine Klage gegen die Bundeskanzlerin. Und 40 Prozent fordern einen Rücktritt. Das sind vernichtende Werte.

Wie die Stimmung kippt, lässt sich vor allem in den sozialen Netzwerken beobachten. Hier tritt der Hass gegen die Kanzlerin offen zu Tage. Die Staatsanwaltschaft ermittelt etwa, weil ein Mann dazu aufrief, Merkel zu erschießen. Ein Beispiel von vielen.

CDU-Generalsekretär Peter Tauber rechnet nun mit scharfen Worten mit den Kritikern von Merkels Flüchtlingspolitik ab. In einem Interview mit der "Welt" sagte er:

"Manche dieser Kritiker, die wüst mit Beleidigungen um sich werfen, wirken auf mich, als seien sie geradezu ins Scheitern verliebt. Sie wünschen sich, dass es schiefgeht, damit sie recht behalten. Diese Kritiker beschimpfen uns als „Volksverräter“ – als könnte jemand ein Patriot sein, der sein eigenes Land scheitern sehen will. Patrioten sind diese Leute alle ganz offensichtlich nicht. Sie haben vielmehr eine zynische, ja menschenverachtende Haltung."

Neu, sagte Tauber der "Welt", sei diese Kritik aber nicht. Sie hätten sich zwar nicht in Internet-Foren geäußert, dafür aber die Republikaner gewählt und Demonstrationen abgehalten. Dazu hätte es als Gegenreaktion Lichterketten gegeben.

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