POLITIK
30/01/2016 10:10 CET | Aktualisiert 30/01/2016 10:10 CET

Wegen Sex-Attacken an Silvester: Mädchengymnasium kündigt radikale Maßnahme an Karneval an

getty

Nach den Übergriffen in der Kölner Silvesternacht hat ein Kölner Mädchengymnasium eine radikale Maßnahme angekündigt. Als Reaktion hat die Erzbischöfliche Ursulinenschule entschieden, den Schülerinnen freizugeben.

Dahinter steht die Furcht der Schulleitung, die Mädchen könnte Opfer von sexuellen Übergriffen an dem Tag werden. „Wir wollen unseren Schülerinnen an diesem Tag den Weg zur Schule ersparen“, erklärt Maike Strung aus dem Schulsekretariat gegenüber dem "Kölner Stadt-Anzeiger".

Die Schule befindet sich im Kunibertsviertel in der Nähe des Hauptbahnhofs, wo sich an Silvester die schrecklichen Szenen abspielten. Schulinterne Karnevalssitzungen wurden extra so gelegt, dass sie vor Einbruch der Dunkelheit enden.

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