WIRTSCHAFT
29/01/2016 07:59 CET | Aktualisiert 29/01/2016 08:02 CET

Japanische Zentralbank führt Negativzins ein

AP
Japan führt Negativzinsen ein

Japan führt Negativzinsen ein. Im Streben nach einer Erholung der Wirtschaft des Landes hat die japanische Zentralbank einen Negativzins eingeführt. Die Bank of Japan teilte am Freitag mit, eine Gebühr von 0,1 Prozent auf bestimmte Guthaben zu erheben.

Der Schritt soll die Wirtschaft ankurbeln. Mit der Maßnahme sollen kommerzielle Banken ermuntert werden, mehr Finanzmittel zu verleihen und so Investitionen und Wachstum in der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt anzuregen. Die Finanzmärkte reagierten unmittelbar nach der Bekanntgabe mit Kursgewinnen.

Seit fast zwei Jahrzehnten kämpft das Land gegen eine Deflation. Das Ziel der japanischen Notenbanker ist, ein Inflationsziel von zwei Prozent zu erreichen. Doch ist schwierig - unter anderem wegen des fallenden Ölpreises. Nun verschob die japanische Zentralbank das Ziel erneut. Erst für die erste Hälfte des Fiskaljahres 2017/2018 an, das am 1. April beginnt, wird mit einem Erreichen des Inflationsziels gerechnet.

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