POLITIK
28/01/2016 21:30 CET | Aktualisiert 28/01/2016 21:33 CET

Eklat im Landtag von NRW: SPD wirft CDU vor, "vom rechtspopulistischen Virus" befallen zu sein

dpa

Aus Sicht der nordrhein-westfälischen Christdemokraten war es eine Entgleisung, die ihres Gleichen sucht. SPD und CDU hatten am Donnerstagnachmittag im Düsseldorfer Landtag über den Umgang mit der AfD in Talkshows diskutiert. Dann soll es passiert sein: Norbert Römer, Chef der SPD-Landtagsfraktion, soll der CDU unterstellt haben, sie sei vom "rechtspopulistischen Virus" befallen.

Daraufhin hätten zahlreiche Abgeordnete den Saal verlassen. Das berichtet die "Rheinische Post".

Die CDU hatte eine aktuelle Stunde beantragt, in der sie kritisierte, dass NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) sich TV-Debatten mit der rechtspopulistischen AfD verweigern will. Der "Rheinischen Post" zufolge hatte der Landeschef der CDU Armin Laschet eine relativ sachliche Rede gehalten. "Die Menschen in NRW kennen keinen von der AfD. Wenn sie die reden hören, sind sie erschüttert", sagte er laut dem Bericht.

Daraufhin packte SPD-Mann Römer den rhetorischen Vorschlaghammer aus. Das Entsetzen ist in NRW nun groß. Denn Laschet, der auch stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU ist alles andere als ein Scharfmacher.

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