POLITIK
23/01/2016 08:58 CET | Aktualisiert 23/01/2016 13:20 CET

Überraschende Entwicklung: Zahl der Flüchtlinge sinkt dramatisch

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Die schärferen Grenzkontrollen scheinen Wirkung zu zeigen. Wie die Bundespolizeidirektion München auf Anfrage der „Welt am Sonntag“ mitteilte, ist die Zahl der registrierten Asylsuchenden in Bayern in der laufenden Woche stark zurückgegangen.

Anfang Januar zählten die Grenzschützer im Durchschnitt täglich noch 3000 Flüchtlinge, am vergangenen Dienstag und Mittwoch waren es rund 1600 Asylsuchende. Am Donnerstag sank die Zahl sogar auf knapp 1000. Der Grund: Auch Österreich hat mittlerweile stärkere Grenzkontrollen eingeführt. Auch Mazedonien lässt inzwischen weniger Flüchtlinge ins Land.

Ob diese ersten Zahlen schon für einen Trend stehen, werden die kommenden Wochen zeigen.

Sollte Deutschland der Forderung mehrerer Innenexperten nachkommen und wie Schweden Flüchtlinge ohne Pass zurückweisen, würde sich die Zahl wohl noch stärker reduzieren. Wie die „Welt am Sonntag“ aus Sicherheitskreisen erfuhr, führen schätzungsweise zwei Drittel der Einreisenden keinen entsprechenden Identitätsnachweis mit sich.

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