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21/01/2016 17:09 CET | Aktualisiert 22/01/2016 12:18 CET

Kettlebell: Was ihr bei dem Fitnesstrend beachten müsst

Tara Moore via Getty Images
Das Training mit der Kettlebell soll die Kraftausdauer und die Bewegungskoordination stärken.

Squats, Freeletics oder Crossfit - die Fitnesstrends sprießen seit einiger Zeit aus allen Ecken. Auf Instagram gibt es unendliche Fitness-Accounts, die motivieren sollen. Jetzt gibt es einen neuen Trend, der ganzheitliches Training und effektiven Muskelaufbau verspricht.

Das Training mit der Kettlebell gehört zu den Kraftsportarten. Allerdings wird die Kugelhantel ganz anders als reines Gewichtestemmen auf der Hantelbank ausgeführt. Das Training stärkt die Kraft, Kraftausdauer und Bewegungskoordination.

Die Kettlebell oder auch Kugelhantel sieht aus wie eine Kanonenkugel, die es in verschiedenen Gewichtsklassen gibt. Der Boden ist abgeflacht und oben gibt es einen Henkel, mit dem das Gewicht gegriffen werden kann.

Wichtig ist bei der Kettlebell eine korrekte Ausführung und die richtige Wahl der Übungen und des Gewichts.Experten raten dazu, sich vor dem Beginn mit dem Training auf jeden Fall die Übungen von einem Profi zeigen zu lassen. Einführungskurse zur Kettlebell werden auch in manchen Fitnessstudios angeboten.

Es gibt zwei verschiedene Grundtechniken, die für den Anfang empfohlen werden. Zum einen ist das der "Swing": Dabei wird die Kugel mit beiden Händen gehalten und von unten zwischen den Beinen nach oben auf Brusthöhe geschwungen. Wichtig ist hierbei ein gerader Rücken.

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Die zweite Übung ist etwas anspruchsvoller und heißt "Turkish Get Up". Dabei hält man die Kugel mit einem Arm ausgestreckt nach oben und steht dann in einer bestimmten Schritt- und Bewegungsfolge auf.

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Am Anfang sollte man natürlich auch eher leichtere Gewichte wählen. Auch darf die Bewegungen nicht ruckartig und ohne vorheriges Aufwärmen erfolgen. Besitzt man eine eigene Hantel, kann man das Training überall durchführen.

Trainiert werden alle großen Muskelgruppen. Vor allem natürlich der Oberkörper, Arme und Schultern. Aber auch Beine und Po werden bei der Swing-Übung gefordert.

Bei der richtigen Ausführung kann mit der Kugelhantel ein ausgewogenes Ganzkörpertraining absolviert werden.

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