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21/01/2016 08:49 CET | Aktualisiert 21/01/2016 08:49 CET

Weichmacher: Dick durch die Essensverpackung?

Diane Macdonald via Getty Images
Weichmacher können dick machen

Lebensmittel in Plastik sind nicht gut für die Umwelt - und auch nicht gut für uns. Die gefährlichen Weichmacher können nämlich über unser Essen in unseren Körper gelangen und dort das Hormonsystem durcheinander bringen. Die Folge: Übergewicht. Das haben nun deutsche Forscher herausgefunden.

Die Gefahr geht von den Phthalaten aus. Sie machen Verpackungen weich und biegsam. Der Nachteil ist jedoch, dass diese eben von dem Kunststoff auch auf unser Essen oder in unsere Getränke übergehen können. Gerade wenn diese fetthaltig sind. Das berichtet "Focus Online".

Die Forscher des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) haben nun in Zusammenarbeit mit dem Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) Adipositas-Erkrankungen der Universität und des Universitätsklinikums Leipzig untersucht, was das für uns bedeuten kann.

Dafür tranken Mäuse mit dem Phthalat DEHP versetztes Wasser. Dieser Stoff veränderte daraufhin den Hormonhaushalt der Nager und auch der Glukosestoffwechsel wurde gestört. Besonders weibliche Mäuse nahmen daher zu. Was genau sich in unserem Körper aufgrund dieser Weichmacher abspielt, ist aber noch nicht geklärt.

Doch schon jetzt bewertet das Umweltbundesamt das Phthalat DEHP durchaus kritisch. Es kann die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen und auch das Kind im Mutterleib schädigen. Zudem darf dieser Weichmacher auch nicht in Kinderspielzeug und Babyartikeln verwendet werden.

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