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21/01/2016 22:42 CET | Aktualisiert 21/01/2016 22:42 CET

Diese 22-Jährige wird als neuer Einstein gefeiert

Tetra Images via Getty Images
Close-up of scientist using pipette and petri dish

Sabrina Pasterski gilt unter Experten als Rockstar der Physik. Die 22-jährige Amerikanerin mit kubanischen Wurzeln ist Absolventin des renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) und arbeitet laut ihrer Website "PhysicsGirl" gerade an einem Doktor an der genauso berühmten Harvard University.

Ihre erste Erfindung machte angesehene Forscher sprachlos – da war Pasterski 14 Jahre alt. Damals präsentierte die Teenagerin den MIT-Wissenschaftlern ein einmotoriges Flugzeug, das sie nicht nur selbst entwickelt, sondern auch bereits selbstständig geflogen hatte, berichtet die amerikanische Website "Ozy".

Doch auch jetzt sticht die junge Forscherin heraus. Ihre Arbeit zu schwarzen Löchern und Raumzeit wird von Experten als so komplex eingeschätzt, dass sie mit frühen Forschungen von Albert Einstein und Stephen Hawking verglichen werden kann.

Besonders ihre Arbeit zu "Quantengravitation" (= Zusammenwirken von Quantenmechanik und Erdanziehungskraft) wird als vielversprechend eingeschätzt. Entdeckungen auf diesem bisher wenig erforschten Gebiet könnten unsere Vorstellung des Universums dramatisch verändern.

Prominente Namen streiten sich bereits um die Wissenschaftlerin: Laut des Berichts stehen sowohl die Nasa, als auch Raum-und Luftfahrtentwickler Blue Origin, sowie Amazon-Gründer Jeff Bezos Schlange. Auch Harvard Professor Andrew Strominger, der momentan an einer Publikation mit Pyhsik-Legende Stephen Hawking arbeitet, soll ein großer Fan der 22-Jährigen sein.

Der Wissenschaftlerin scheint eine Traumkarriere bevorzustehen. Bereits jetzt konnte die junge Frau hunderttausende Dollar Preisgeld für ihre Forschungen gewinnen. Ihre Mentoren sagen Pasterski eine Star-Karriere voraus – und das in einem Feld, in dem statistisch gesehen 30 Prozent ihrer Kollegen im Laufe ihrer Karriere arbeitslos sind.

Pasterski ist sich dieser Realität durchaus bewusst und reagiert auf die Aufmerksamkeit um ihre Person dementsprechend bescheiden. Auf unsere Anfrage schreibt die Wissenschaftlerin, sie fühle sich geehrt - aber sie habe viel zu viel unverdiente Aufmerksamkeit bekommen - genug für das Jahr 2016.

Im Interview mit "Ozy" fügte sie hinzu:"Ein Theoretiker, der voraussagt, dass er etwas in einem gewissen Zeitraum herausfinden wird, ist fast garantiert zum Scheitern verurteilt", sagte sie im Interview mit "Ozy". Und mit Scheitern hat die 22-Jährige wohl bisher kaum Erfahrung.

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