POLITIK
21/01/2016 18:20 CET | Aktualisiert 21/01/2016 18:23 CET

Nach Talk-Eklat um AfD: Jetzt reagiert der SWR

dpa

Es waren schwere Vorwürfe, die CDU-Landeschefin Julia Klöckner gegen den SWR vorbrachte. Der Sender habe sich von der SPD beeinflussen lassen und das wolle man nicht belohnen, ließ sie wissen. Sie hatte deshalb ihre Teilnahme an einer TV-Runde des Senders abgesagt.

Auf den Vorwurf reagierte SWR-Intendant Peter Boudgoust nun in einem offiziellen Statement. "Wir haben immer und von Anfang an gesagt: Eine Runde mit allen Parteien, die eine realistische Chance haben, in den Landtag einzuziehen, wäre die beste Sendung", sagte er dazu am Donnerstag. "Nicht am SWR scheitert politischer Diskurs. Die Parteien müssen sich diesem stellen."

"Allein der SWR entscheidet über seine Inhalte und Angebote"

Der SWR hatte die rechtskonservative AfD nicht eingeladen, nachdem Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) mit einem Boykott der Sendung gedroht hatte, wenn die Alternative für Deutschland dabei sein sollte. Auch die FDP sollte nicht an der Runde teilnehmen.

Die CDU sprach deshalb von "einem Rot-Grün komponierten Regierungstalk". Diesen Vorwurf wies das SWR nun vehement von sich: "Niemand kann sich beim SWR Programm bestellen. Allein der SWR entscheidet über seine Inhalte und Angebote", betonte Boudgoust.

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