POLITIK
20/01/2016 07:28 CET | Aktualisiert 20/01/2016 09:16 CET

Asylanträge: Über 200 Flüchtlinge verklagen den Bund

Mit einer Klagewelle versuchen Flüchtlinge offenbar Entscheidungen über ihren Asylantrag zu erzwingen. Mehr als 200 Asylbewerber insbesondere aus Syrien und Eritrea haben in NRW das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge vor den sieben Verwaltungsgerichten verklagt. Das berichtet die "Rheinische Post".

Dabei sollte doch alles inzwischen viel schneller gehen:

Trotz der Verschärfung des Asylgesetz von Oktober 2015 um Rückführungen zu vereinfachen und das Verfahren zu beschleunigen liegen ihre Anträge oft schon länger als ein Jahr unbearbeitet herum. Dies habe eine Umfrage des Blattes bei den Verwaltungsgerichten des Landes ergeben.

Mit "Untätigkeitsklagen" wollten die Menschen die Behörde zwingen, ihre Anträge zu bearbeiten, damit sie eine Arbeit oder Ausbildung aufnehmen können - und um vielleicht Angehörige nachzuholen.

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