GOOD
17/01/2016 18:34 CET

Diese Idee könnte unser Arbeitsleben revolutionieren

alvarez via Getty Images
Team working at a start up

Immer mehr Menschen arbeiten als Freiberufler oder in einem Startup. Doch Büroräume zu mieten ist meist nicht nur teuer, sondern auch zu unflexibel für viele freischaffende Kreative.

Ein neuer Trend verspricht, besser zu den Arbeitsbedingungen dieser Menschen zu passen. Die Idee: Private Zimmer, Wohnungen oder ganze Häuser, die tagsüber teilweise leer stehen, weil ihre Bewohner zum Beispiel selbst arbeiten, werden an Freischaffende als "Büroräume" vermittelt. In Großbritannien, Frankreich und den USA entwickelten sich im letzten Jahr diverse Startups, die diesen Service anbieten.

spacehop

Das System ähnelt dem des erfolgreichen Unternehmens Airbnb. Auch hier werden Privatunterkünfte vermittelt – allerdings besteht hier die Zielgruppe eher aus Reisenden, als aus Arbeitenden. Denn: Hier gibt es bisher keine Option ein Zimmer beispielsweise nur einen Vormittag lang zu mieten - die Mindestmietzeit ist eine Nacht.

Diese Marktlücke in der erfolgreichen "Sharing Economy" haben mehrere Startups entdeckt. In London vermittelt beispielsweise das junge Unternehmen SpaceHop seit 2015 solche alternativen Büroplätze. Der Vorteil: Die Mieten sind nicht nur günstiger, sondern auch wesentlich spontaner möglich. Theoretisch könnte man über die Website jeden Tag einen anderen "Arbeitsplatz" mieten – jeweils für andere Zeiträume.

Auch Haus-und Wohnungsbesitzer sollen von diesem System profitieren. "Wenn die Bewohner wieder nach Hause kommen, sind die Gäste bereits weg", erklärt Matthew Beatty, Mitgründer von Spacehop, im Interview mit "BBC". Besonders wichtig: Diebstahl und Schäden werden, ähnlich wie beim Vorbild Airnbnb, über die Firma abgesichert.

Lesenswert:

Ihr habt auch ein spannendes Thema?

Die Huffington Post ist eine Debattenplattform für alle Perspektiven. Wenn ihr die Diskussion zu politischen oder gesellschaftlichen Themen vorantreiben wollt, schickt eure Idee an unser Blogteam unter

blog@huffingtonpost.de.

Drei besonders fiese Aufgaben: Habt ihr das Zeug zum Apple-Mitarbeiter? Testet euch mit diesen Fragen!