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16/01/2016 12:13 CET | Aktualisiert 16/01/2017 11:12 CET

Zickenkrieg und Wildpinklerei: So verrückt war der Dschungelcamp-Auftakt

RTL/Stefan Menne
Na, schmeckts?

RTL hatte das "härteste Dschungelcamp" aller Zeiten angekündigt. Und schon bei der ersten Ausgabe am Freitag schien sich alles zu bewahrheiten. Nicht unbedingt der Feinheiten in den Spielregeln wegen: Zwei Teams, Duellprüfungen, Ekel-Food schon vor der Ankunft oder zwei Prüfungen in der ersten Show. Klingt ja alles schön und gut, aber drei Stunden C-Promi-Dschungel samt sich bereits manifestierendem Zickenterror - das war eine wahre Herausforderung für die Nerven der Fernsehzuschauer.

Die Kandidaten verloren nach dem lockeren Aufgalopp keine Zeit, um sich ihre klischeebehafteten Rollen zu schnappen. Country-Barde Gunter Gabriel wurde nach markigen Worten vor dem Einzug schnell kleinlaut, liebäugelte mit dem Auszug - und fiel ansonsten durch Wildpinklerei unter der Dusche auf.

Rolf Zacher spielte ebenfalls sein Alter aus und mäkelte "rentnerlike" an diesem und jenem. Ex-Kicker Thorsten Legat drohte bereits an: "Zwei Tage schaue ich mir das noch an, wenn überhaupt. Und dann gibt's Kasalla!" Wesentlich schlimmer aber noch waren die Damen.

Zickenkrieg zwischen Helena und Nathalie

Denn Helena Fürst fuhr schon am ersten Vormittag die volle Zickenbreitseite gegen Nathalie Volk. Aus einem leicht missgestimmten Kommentar des Ex-"GNTM"-Models konstruierte sie einen "Krieg": "Wenn du Nervenkrieg willst, dann verlierst du!" ätzte sie dem verdutzten Teenie triumphierend entgegen.

Sophia Wollersheim hingegen erkannte die Damen ihres "Teams Base Camp" als "Vollfrauen" - mit Ausnahme von Brigitte Nielsen. Und mit Menschen täuscht sich die 28-Jährige nach eigenen Angaben nie: "Ich sehe direkt in die Seele rein!", posaunte das Busenwunder.

Daniel Ortega sorgte für die ersten Lacher

Noch hohlere, aber auch wesentlich amüsantere Sprüche gab David Ortega von sich. Seinen schwierigen Beziehungsstatus versuchte er dem verdutzten Ricky irgendwie mithilfe einer Backwaren-Allegorie zu erklären. Hefe brauche es und Zutaten, erläuterte er. Dann stellte er die entscheidende Frage: "Und was ist, wenn die Bäckerei zu ist?"

Dagegen wirkte Thorsten Legat schon am ersten Abend mit seinen vergleichsweise koordinierten Kommentaren vor der Tagebuch-Kamera wie ein Meister des klaren Gedankens.

Menderes ist Thorsten Legats Kandidat für die Startelf

Und dann waren da ja noch die Prüfungen. Alle zwölf Dschungelcamper durften direkt nach Ankunft im Urwald ordentlich Ekelfood verdrücken - das übliche "IBES"-Rezept. Nur dass sich Legat an einem Ochsenpenis ein Stück Zahn ausbiss, sorgte für leichte Erheiterung.

Später tauchte Menderes Bagci gegen Wollersheim zwischen Wassergetier um Sterne. Und gewann mit viel Selbstzuspruch auch die zweite Duell-Runde für sein Team "Snake Rock", während Wollersheim zu lange zögerte, ihr Haupthaar zu befeuchten.

Mit seinem Eifer und - fast übertriebener - Fairness mausert sich der kleine "DSDS"-Dauerbrenner früh zum Sympathieträger. Auch Legat zeigte wahre Begeisterung über den Mann, der ihm eine zweite vollwertige Mahlzeit bescherte.

"Ich hab richtig Bock auf den Jungen, der lächelt, der macht", strahlte der knallharte Ex-Fußballer. Gut möglich, dass Menderes bald im Kader des FC Remscheid auftaucht. Denn dort leitet Legat dieser Tage ebenso hart wie eloquent das Training, wenn er nicht gerade im Dschungel weilt.

Auf der anderen Seite der Sympathieskala rangieren offenbar schon jetzt: Die Camp-Zicken. Am Samstag dürfen sich ausgerechnet Sophia Wollersheim und Helena Fürst im direkten Duell gegeneinander durch die Dschungelprüfung quälen.

Die Teameinteilung im Dschungelcamp 2016:

Team Base Camp: Brigitte Nielsen, David Ortega, Gunter Gabriel, Jenny Elvers, Ricky Harris, Sophia Wollersheim.

Team Snake Rock: Helena Fürst, Jürgen Milski, Thorsten Legat, Rolf Zacher, Nathalie Volk, Menderes Bagci.

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