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Schrecklicher Verdacht: Polizei ermittelt gegen zehn Flüchtlinge aus Hessen

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dpa
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Zehn Asylbewerber aus hessischen Flüchtlingsunterkünften stehen unter Terror-Verdacht. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt führe gegen sie drei Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat, sagte ein Sprecher des hessischen Generalstaatsanwalts am Freitag.

Generalstaatsanwalt Helmut Fünfsinn bestätigte die Ermittlungen gegenüber dem "Wiesbadener Kurier" am Freitag. Die Verdächtigen lebten in hessischen Flüchtlingsunterkünften. Einzelheiten nannte der Sprecher nicht.

Nach dem Bericht der Zeitung werden Verfahren dieser Art bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt gebündelt. Dort seien insgesamt 200 solcher Verfahren eingetragen, unter anderem gegen einen mutmaßlichen Islamisten aus Oberursel, der im vergangenen Jahr einen Anschlag auf ein Radrennen in Frankfurt geplant haben soll und von kommender Woche an in Frankfurt vor Gericht steht.

In den vergangenen Wochen gab es deutschlandweit immer wieder Berichte über Ermittlungen gegen Asylbewerber. Vor allem in Verbindung mit Straftaten in der Silvesternacht ermittelt die Polizei noch. Vor zwei Wochen war es nicht nur in Köln, sondern auch in vielen anderen deutschen Städten sowie in Österreich und der Schweiz massenhaft zu Raubüberfällen und sexuellen Übergriffen gekommen.

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