POLITIK
13/01/2016 10:18 CET | Aktualisiert 14/01/2016 03:18 CET

Innenminister: Istanbul-Attentäter hatte Ausweispapiere bei sich (Newsblog)

Im Altstadtviertel Sultanahmet in Istanbul hat sich am Dienstag ein Anschlag ereignet. Ein Terrorist hat sich um 10.20 Uhr (Ortszeit) mitten in einer deutschen Reisegruppe in die Luft gesprengt. Nach Angaben von Behörden wurden dabei elf Menschen getötet - 10stammten aus Deutschland. 15 weitere Personen wurden verletzt, darunter vermutlich neun Deutsche.

Trotzdem: Der Selbstmordanschlag von Istanbul hat sich nach Einschätzung der Bundesregierung nicht gezielt gegen Deutsche gerichtet. "Nach bisherigem Ermittlungsstand liegen keine Hinweise darauf vor, dass der Anschlag gezielt gegen Deutsche gerichtet war", sagte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) am Mittwoch in Istanbul.

Eine Festnahme

Nach dem Selbstmordanschlag von Istanbul ist zudem ein Verdächtiger festgenommen worden. Das sagte der türkische Innenminister Efkan Ala am Mittwoch nach einem Treffen mit Bundesinnenminister Thomas de Maizière in Istanbul.

Der Attentäter selbst, soll 27 Jahre alt und syrischer Staatsbürger sein. Die türkische Regierung hatte am Dienstag den Islamischen Staat für den Anschlag verantwortlich gemacht. Ein Bekenner-Schreiben gibt es aber bisher nicht.

Neun deutsche Opfer bestätigt

Die mindestens zehn deutschen Opfer des Anschlags waren nach Angaben des Reiseveranstalters Lebenslust Touristik auf einer Drei-Länder-Erlebnisreise und kamen aus dem gesamten Bundesgebiet.

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