Charlie Hebdo veröffentlicht umstrittene Karikatur zu Köln

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Eine Karikatur des Satiremagazins "Charlie Hebdo" hat eine heftige Kontroverse ausgelöst. In der Ausgabe vom Mittwoch zeigt das Blatt eine Zeichnung, welche die sexuellen Übergriffe der Silvesternacht in Köln aufgreift.

Die Karikatur zeigt den toten Flüchtlingsjungen Aylan Kurdi. Der Körper des dreijährigen kurdischen Kindes wurde im September 2015 an die türkische Küste gespült, nachdem das Schlauchboot, mit dem seine Familie nach Griechenland zu gelangen versuchte, gekentert war. Das Bild des toten Kindes löste weltweites Entsetzen aus.

In der Karikatur ist das Bild des toten Jungen zu sehen. Darunter steht: "Was wäre aus dem Kleinen geworden, wenn er groß geworden wäre?” Dann ist ein Mann zu sehen, der hinter einer Frau herjagt. Daneben steht sinngemäß: "Er würde in Deutschland Ärsche angrapschen."

Die Zeichnung sorgt für Aufregung unter französischen Twitter-Nutzern. Viele finden sie geschmacklos. Auch bei deutschen Twitter-Nutzern kam sie nicht gut an.

Andere sind der Ansicht, dass sie versucht, Rassisten einen Spiegel vorzuhalten.

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