POLITIK
09/01/2016 10:20 CET | Aktualisiert 09/01/2016 17:53 CET

Was Asylbewerber eine Woche nach der Gewaltnacht am Kölner Bahnhof taten, sollte jeder wissen

Schon als noch wenig über die Sex-Taten der Kölner Silvesternacht bekannt war, wurden die ersten Anschuldigungen und Vorverurteilungen ausgesprochen. "Männer arabischer und nordafrikanischer Herkunft" sollten verantwortlich für die schrecklichen Attacken sein. Für viele war schnell klar: Das konnten nur Flüchtlinge gewesen sein.

Doch für viele Asylbewerber sind nicht nur die Ereignisse, sondern auch die Beschuldigungen schwer erträglich. Daher hat sich wohl eine Gruppe von Flüchtlingen in Köln entschlossen, ein Zeichen zu setzen.

Sie verteilten Rosen an Passantinnen, sowie Zettel mit den Worten "Not in my name" ("Nicht in meinem Namen").

Ein Zeichen der Mitmenschlichkeit. Viele Wutbürger werden wieder schockiert sein.

Uns gefällt das: Asylbewerber haben gestern Abend am Kölner Hauptbahnhof Blumen verteilt. Damit wollten sie sich von den Vorfällen an Silvester distanzieren. (apa; Bild: Leser)

Posted by KSTA on Saturday, 9 January 2016

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