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07/01/2016 09:09 CET | Aktualisiert 07/01/2016 09:54 CET

Schwangerschaft mit Übelkeit: Ist ein Mädchen unterwegs?

Tetra Images via Getty Images
Morgenübelkeit in der Schwangerschaft - ist das ein Hinweis aus ein Mädchen?

Schwangerschaftsübelkeit am Morgen morgens kann viele Gründe haben. Eine Erklärung, die man zu hören bekommt: Du bekommst ein Mädchen. Aber stimmt das auch?

Fakt ist: „Die Morgenübelkeit betrifft 70 bis 80 Prozent der Schwangeren“, sagt Jan-Peter Siedentopf, Oberarzt in der Klinik für Geburtsmedizin an der Charité Universitätsmedizin Berlin. So viele Mädchen werden aber nicht geboren. Das berichtet "Focus Online".

Aber: „Es gibt in Studien Hinweise auf eine Häufung weiblicher Babys nach einer Schwangerschaft mit starker Morgenübelkeit“, erklärt der Mediziner.

Grund: Die hormonelle Umstellung in den ersten Schwangerschaftswochen. Besonders der Anstieg des Schwangerschaftshormons hCG (humanes Choriongonadotropin) kann zu Übelkeit führen. Und tatsächlich ist der HCG-Spiegel wohl bei Frauen, die ein Mädchen erwarten, höher als bei jenen, die einen Jungen erwarten.

So oder so: Meist fällt dieser Hormonspiegel nach der zwölften Schwangerschaftswoche wieder ab. Morgenübelkeit darüber hinaus ist selten.

Aber was macht man gegen die Morgenübelkeit? Die Tipps von Experten:

  • Ingwer in irgendeiner Form - als Tee, Tabletten oder im Essen
  • Vitaminen des B-Komplexes kann helfen
  • Trockenes Brot, Zwieback oder Grissini - am besten noch im Bett essen
  • Mehrere, kleinere und leichte Mahlzeiten
  • Besser auf starke Gewürze und fettreiche Speisen verzichten
  • Viel Ruhe und genügend Schlaf

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