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"Keine Eier in der Hose": Dieser Mann hat eine Botschaft zu Köln

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Wenn Ausländer in Deutschland leben wollen, dann sollen sie sich auch benehmen. Wer das nicht tut, der soll verschwinden, ausgewiesen werden. Diese Meinung ist nachvollziehbar, und man hört sie oft, gerade jetzt, nach den sexuellen Übergriffen auf Frauen in Köln.

Selten ist die Botschaft aber so eindringlich wie bei Serge Nathan Dash Menga, der im Kongo geboren wurde, dessen Heimat nun aber Deutschland ist. Der dankbar ist – und der sich sorgt.

Er zählt die Vorzüge auf, die er hier genießen darf. Er schildert, dass sich in Afrika niemand "einen Scheiß scheren würde, was meine Zukunft angeht". Er sagt: "Ich bin froh, dass ich hier sein darf."

Dann richtet er sich an die (wenigen) Ausländer in Deutschland, "die sich nicht benehmen können". Und er fragt: "Mit welchem Recht nehmt ihr euch Dinge heraus, die das Ansehen aller Ausländer in Deutschland besudeln?"

Es ist eine Botschaft, die dem Großteil aller Menschen in diesem Land aus der Seele sprechen dürfte: Wer Teil einer Gesellschaft sein möchte, der sollte sich auch so benehmen – ganz egal, wo er herkommt. Das zeigen auch die Reaktionen auf Facebook:

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